Wahlen Deutschland
Merkel will bis zum Schluss kämpfen
Wenige Stunden vor der deutschen Bundestagswahl haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Herausforderer Frank-Walter Steinmeier noch ein letztes Mal ihre Anhänger mobilisiert.
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Die Amtsinhaberin forderte die Partei auf der CDU-Abschlusskundgebung in Berlin auf, bis zur letzten Minute um die Stimmen der bislang unentschlossenen Wähler zu kämpfen. SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier attackierte in Dresden Merkel erneut und warf ihr mangelnden Gestaltungswillen vor.
Zum Abschluss des Superwahljahrs sind am Sonntag rund 62 Millionen Bürger zur Wahl eines neuen Bundestags aufgerufen. Einen Tag davor versuchte auch Bundespräsident Horst Köhler noch, möglichst viele Bürger zu motivieren, an der Wahl teilzunehmen. Er wandte sich in einem Beitrag für «Bild am Sonntag» gezielt an Menschen, die aus Politikverdrossenheit nicht zur Wahl gehen wollen. «Wenn Sie nicht wählen, haben Sie niemanden, der Ihre Anliegen im Parlament vertritt.» Wer zur Wahl gehe, trete ein für Demokratie und «für ein Deutschland, auf das andere mit Respekt schauen und auf das wir alle stolz sein können.»
Neben dem Bundestag werden am Sonntag in Schleswig-Holstein und Brandenburg auch neue Landtage bestimmt. Um die Stimmen für den 17. Deutschen Bundestag bewerben sich 27 Parteien mit Landeslisten. Gewählt wird in 80'000 Wahllokalen, die am Sonntag von 08.00 bis 18.00 Uhr geöffnet haben. In den Umfragen ist der zuvor satte Vorsprung von Union und FDP zuletzt stark zusammengeschmolzen, so dass offen bleibt, ob sie die neue Regierung stellen können.
Merkel sagte auf der CDU-Kundgebung in Berlin, fast ein Drittel der Wähler sei noch unentschlossen. Deshalb lohne es sich, bis zuletzt um Stimmen zu werben. Merkel rief die Bevölkerung auf: «Wählen Sie nicht taktisch. Wählen Sie ganz einfach.» Stabilität gebe es nur «mit einer starken Union in einer Koalition mit der FDP».
Die Kanzlerin, die erst wenige Stunden zuvor vom G-20-Gipfel aus Pittsburgh zurückgekehrt war, lenkte den Blick auf die Finanz- und Wirtschaftskrise. Es müsse jetzt gelingen, «Deutschland schnell wieder aus dem Tal herauszubringen», sagte sie. «Das gelingt nur mit einer starken Union, mit einer starken CDU, mit einer starken CSU», fügte Merkel hinzu.
CSU-Chef Horst Seehofer, der live aus Bayern zur CDU geschaltet wurde, prognostizierte: «Die Zeichen, liebe Angela, stehen auf Sieg am morgigen Tag.» Seehofer sagte auf dem Münchner Marienplatz vor rund 6000 Anhängern, bei der Bundestagswahl gehe es um eine Richtungsentscheidung. Komme es zu einer rot-rot-grünen Koalition, werde SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier bald nichts mehr zu sagen haben. Oskar Lafontaine «würde mit der SPD-Linken die Macht übernehmen.»
Steinmeier sagte bei seinem Wahlkampfauftritt in Dresden, es sei nur die SPD gewesen, die in den vergangenen Monaten Vorschläge zur Bewältigung der Wirtschaftskrise gemacht habe. Aus der Union seien keine Ideen gekommen. «Wer nicht gestalten will, muss auch nicht regieren wollen», erklärte Steinmeier unter dem Jubel mehrerer hundert Anhänger.
In den vergangenen Wochen seien die Zweifel an Merkel gewachsen. «Und die Union fällt zusammen wie ein nasser Karton», beschrieb der SPD-Kanzlerkandidat den Zustand der CDU/CSU aus seiner Sicht. Der Vorsprung von Schwarz-Gelb, der bislang vorausgesagt worden sei, schmelze dahin wie Eis in der Sonne.
(sda/ap/schs/widb)
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E. Wille, Rosenfeld
Verfasst am: 27.9.2009 20:33
.. aufs schärfste Bekämpfen.
Mit allen legalen Mitteln, die mir zur Verfügung... mehr
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E. Wille, Rosenfeld
Verfasst am: 27.9.2009 20:31
Herr/Frau Zbinden, wenn Sie mit Ihrer Grundeinstellung
hier eine dermaßen fadenscheinige Argumentation... mehr
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C. Zbinden
Verfasst am: 27.9.2009 14:01
Ich hoffe der Herr Steinbrück wir abgewählt
Ich hoffe der Herr Steinbrück wird abgwählt. Da... mehr
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