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Konjunkturpaket in letzter Minute gerettet

Donnerstag, 24. September 2009, 10:47 Uhr, Aktualisiert 20:45 Uhr

Das Parlament hat sich zu einem Kompromiss über das dritte Konjunkturpaket durchgerungen. Nach dem Ständerat hat auch der Nationalrat dem in der Einigungskonferenz ausgehandelten Kompromiss zugestimmt. Das Paket sieht auch Massnahmen im Umfang von gegen 330 Mio CHF vor, zugunsten von Langzeitarbeitslosen und jungen Menschen ohne Arbeit.

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Konjunkturpaket abgesegnet

Dies bedeutet eine Kehrtwende bei den umstrittenen Massnahmen zu Gunsten von Langzeitarbeitslosen.

Statt der bisher vorgeschlagenen Finanzhilfe für befristete Anstellungen in Non-Profit-Organisationen im Umfang von nicht ganz 240 Millionen Franken sollen nun rund 120 Millionen Franken an Kantone, Gemeinden und an Unternehmen oder Organisationen fliessen, die mehrheitlich im Besitz der öffentlichen Hand sind oder einen Leistungsauftrag haben.

Bild Mann vor Stellenanzeigen
Hauptsächlich profitieren sollen vom 3. Konjunkturpaket Langzeitarbeitslose und Junge. keystone / symbolbild

Zudem soll eine Ausschüttung aus der Bundeskasse erst erfolgen, wenn die Arbeitslosenquote die Limite von fünf Prozent erreicht hat. Bei der geplanten Finanzhilfe für die Weiterbildung von stellenlosen Lehrabgängern und von Personen, die von Kurzarbeit betroffen sind, wurden keine materiellen Änderungen mehr vorgenommen.

Der Entscheid zu Gunsten des Antrags der Einigungskonferenz fiel im Nationalrat mit 103 gegen 87 Stimmen bei einer Enthaltung. Der Ständerat hiess den Antrag mit 32 gegen vier Stimmen gut.

Im Gegensatz zur früheren Haltung hat der Nationalrat auch die Ausgabenbremse gelöst.

(ap/gmue)

Kommentare aktiv...

R. Bolliger, Orpund

Verfasst am: 26.9.2009 10:16

So wie es in der gestrigen "Arena"...

..Philip Müller mehrmals klar und deutlich... mehr

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N. Binsberger, St. Gallen

Verfasst am: 26.9.2009 6:24

kurzfristig

Weltweit ist der Konsum zusammengebrochen - in... mehr

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