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Bundesratswahl 2009

Burkhalter: «Die Wahl ist kein Ziel, sondern der Anfang»

Samstag, 19. September 2009, 0:23 Uhr, Aktualisiert 08:24 Uhr

Der neu gewählte Bundesrat und Chef des Eidgenössischen Departements des Inneren, Didier Burkhalter, stellt seine Wahl in einen grösseren Kontext. In der Sendung «Arena» sprach er vom Anfang einer stabilen Epoche für den Bundesrat als Regierungsorgan.

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Didier Burkhalter in der «Arena»

Burkhalter erklärte seinen bisherigen zurückhaltenden Stil, den er auch als Bundesrat weiterpflegen will: «Konflikte müssen innerhalb der Regierung sein - dürfen es aber nicht sein nach aussen.»

Auf die Libyen-Affäre und Pannen im Bundesrat angesprochen, sagte Burkhalter, man müsse sich am positiven Beispiel orientieren und dürfe nicht nur die Pannen sehen. Es gebe kein Medienproblem in der Schweiz. Aber er wolle erwähnen, dass es auch Mut gebraucht habe, wie Merz nach Libyen gereist sei. Auch andere Länder hätten bei Verhandlungen mit Gaddafi einen hohen Preis bezahlt für ihre Bedingungen.

Zur kommenden Abstimmung und seinem Departement äusserte sich Burkhart zuversichtlich: «Die Menschen sind vernünftig und werden sich richtig entscheiden. Danach muss eine 6. IV-Revision kommen, darin sind sich alle einig.»

Auch die Person Didier Burkhalter war Thema in der «Arena». Wann er denn letztmals eine Geschwindigkeitsbusse bekommen habe, so die Frage von Moderator Reto Brennwald: «Ich weiss es nicht mehr. Ich fahre fast immer Zug. Da ist es schwierig, eine Busse zu bekommen, weil die Züge zu langsam sind.»

(sf/fasc)