International
Moldawischer Präsident Voronin tritt zurück
In Moldawien hat der zurückgetretene Präsident Vladimir Voronin die Führung des Landes offiziell an die prowestlichen Kräfte übergeben. Er nehme «schweren Herzens» Abschied, sagte der 68-Jährige am Freitag im moldawischen Fernsehen.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Seinen Rücktritt hatte er Anfang des Monats erklärt. Laut Verfassung wird der Ende August gewählte prowestliche Parlamentschef Mihai Ghimpu das Amt des Präsidenten vorübergehend übernehmen.
Ghimpu gilt als Anhänger einer Vereinigung mit dem EU-Nachbarn Rumänien. Das völlig verarmte Moldawien steckt seit Monaten in einer schweren innenpolitischen Krise.
Er wolle künftig in der Opposition als Parlamentsabgeordneter arbeiten, sagte Kommunistenchef Voronin. Seine Partei ist weiter stärkste Kraft in dem Ende Juli gewählten Parlament.
Das neue Regierungsbündnis mit dem Namen Allianz für europäische Integration benötigt mindestens acht Stimmen der Kommunisten, um im Parlament ein neues Staatsoberhaupt wählen zu können. Die Allianz aus vier Parteien hat nur 53 der für die Präsidentenwahl nötigen 61 Mandate.
Einziger Präsidentenkandidat ist der von den Kommunisten zur Opposition übergetretene frühere Parlamentschef Marian Lupu. Sollte die Wahl eines Nachfolgers für Voronin scheitern, kommt auf Moldawien eine neue Parlamentswahl Anfang 2010 zu. Das wäre in dem bisher von Korruption und Vetternwirtschaft geprägten Land nach den Wahlen im April und Juli die dritte innerhalb von zwölf Monaten.
(sda/bers)
Meldungen im Tagesverlauf
- Norditalien: Zwei schwere Beben innert weniger Stunden
- Bussendepots bei Ausländern sind erlaubt
- Studie kritisiert MSC-Fischlabel
- Session beginnt für Jungparlamentarier auf Twitter
- Annan kämpft in Syrien weiter für Frieden
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Frankreich verzichtet für EURO auf Gourcuff
- Bald-Papa Robbie Williams: Für seine Kleine macht er sich fit
- Migros deklariert Produkte aus besetzten Gebieten
- Griechenland gibt EURO-Kader bekannt
- Dänemark-Keeper Sörensen verpasst EURO
- 500'000 Chilenen üben den Ernstfall
- Bundesgericht: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
- Bundespräsident Gauck pocht in Israel auf Zwei-Staaten-Lösung
- Max Loong versucht sich an der Stange
- Kauflust in der Schweiz zieht weiter an


Norditalien: Zwei schwere Beben innert weniger Stunden
Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Bussendepots bei Ausländern sind erlaubt
Session beginnt für Jungparlamentarier auf Twitter
Annan kämpft in Syrien weiter für Frieden
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
Bundesgericht: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
SP könnte Steuerabkommen kippen


















