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Bundesratswahl

Politische Positionierung der Kandidaten

Donnerstag, 10. September 2009, 23:31 Uhr, Aktualisiert 15.09.2009, 15:55 Uhr

Für die Positionierung von Politikern oder Parteien hat sich Smartvote mit den achtarmigen Spinnennetzen («Smartspider») und Sotomo mit der Verortung auf einer vierpoligen politischen Landkarte («Smartmap») einen Namen gemacht. Intuitiv können aus den grafischen Darstellungen die politischen Positionen erkannt und verglichen werden.

Videoplayer
Bundesratskandidaten im Test

Spätestens seit den Nationalratswahlen 2007 sind die «Smartspider» fester Bestandteil beim Vergleich politischer Positionen von Politikern. Auf der Grundlage eines Fragebogens, den die Politiker ausgefüllt haben, entsteht ein politisches Profil.

Der «Smartspider»

Das Spinnennetz mit den acht Achsen zeigt die Einstellungen in acht politischen Themenbereichen von links, grün, ökologisch, etatistisch bis liberal und konservativ: - Aussenpolitische Öffnung - Wirtschaftliche Liberalisierung - Restriktive Finanzpolitik - Starke Armee und Polizei - Restriktive Ausländerpolitik - Mehr Umweltschutz - Ausgebauter Sozialstaat - Gesellschaftliche Liberalisierung

Auf den Achsen bedeutet der vom Zentrum entfernte Wert (z.B. 100) eine starke Zustimmung zum politischen Ziel, während ein Wert im Zentrum (bei 0) eine geringe Zustimmung bedeutet.

Die «Smartmap»

Grundlage der Smartmap ist eine «politische Landkarte», die von Sotomo, einer Forschungsstelle assoziiert mit der Universität Zürich, entwickelt und mit Smartvote zur Smartmap weiterentwickelt wurde.

Die politische Landkarte der «Smartmap» wird von den vier (politischen) Polen bzw. Achsen links <-> rechts und liberal <-> konservativ (senkrecht) bestimmt. Die Smartvote-Daten von Politikern oder Kandidaten und Parteien bilden die rechnerische Grundlage für die Verortung und Positionierung.

Die Bundesrats-Kandidaten

Die drei offiziellen Bundesrats-Kandidaten gehören alle der politischen Mitte an und stammen aus FDP und CVP. Urs Schwaller (CVP/FR) positioniert sich eher konservativ und links der Mitte. Weniger sozialpolitisch orientiert und deutlich wirtschaftsliberaler ist Christian Lüscher (FDP/GE) positioniert. Didier Burkhalter (FDP/NE) hat einen ähnlich gelagerten liberal und wirschaftspolitisch ausgerichteten «Smartspider», ist aber aussenpolitisch offener als Lüscher.

(sf/kurn)

Kommentare aktiv...

H. Zürcher

Hausen
Verfasst am:
21.9.2009 8:44

 

Bürgerliche Parteien

Es ist einfach schade, dass die bürgerlichen... mehr …

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S. Pfister

Zürich
Verfasst am:
15.9.2009 13:58

 

interessanterweise...

...ist Schwaller näher bei der SVP als... mehr …

zustimmen Zustimmen 2 Leser sind auch dieser Meinung.
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P. Schlemihl

Bern
Verfasst am:
12.9.2009 14:59

 

Das Parlament ist mitte-rechts!!!

In 80% aller Abstimmungen im Parlament sind sich... mehr …

zustimmen Zustimmen 8 Leser sind auch dieser Meinung.
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