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International

400‘000 guatemaltekische Familien leiden Hunger

Mittwoch, 9. September 2009, 16:54 Uhr, Aktualisiert 17:09 Uhr

In Guatemala sind nach Angaben der Regierung rund 400‘000 Familien von Hunger bedroht. Am Dienstagabend sprach Präsident Alvaro Colom von einer Katastrophe.

Eine guatemaltekische Frau hält ihr hungerleidendes Kind in ihrem Haus fest im Arm.
Eine guatemaltekische Frau hält ihr hungerleidendes Kind in ihrem Haus fest im Arm. (reuters)

Mit dieser Einschätzung werde das Land hoffentlich Unterstützung von der internationalen Gemeinschaft bekommen, erklärte der guatemalische Präsident. Das Welternährungsprogramm (WFP) kündigte bereits an, dass in den am schwersten betroffenen Gebieten 20 Tonnen eiweissreiche Kekse verteilt werden.

Nach Behördenangaben sind schlechte Wetter- und Anbaubedingungen sowie die Weltwirtschaftskrise Grund für die Nahrungsmittelknappheit im mittelamerikanischen Staat. Die Hungersnot breitet sich vor allem in sechs Provinzen aus, die auch als «dry corridor» bezeichnet werden. Diese Region hat alljährlich mit Nahrungsmittelknappheit zu kämpfen.

Die ungleiche Verteilung des Reichtums unter den 13 Millionen Einwohnern von Guatemala soll für fehlende Erfolge im Kampf gegen die Hungersnot verantwortlich sein. Diese Aussage machte ein UNO-Vertreter letzte Woche.

(ap/sels)

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N. 00b, Mitteland

Verfasst am: 10.9.2009 12:53

Der Mangel an Nahrung, Bildung und Sicherheit

teilt die Menschen auch in "Linke" und... mehr

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A. Guant, Sunybeach

Verfasst am: 9.9.2009 22:19

Wo ist die zivilisierte Welt?

Wie kann es sein, dass 400'000 Menschen in... mehr

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