Vermischtes
Museum zahlt Millionen für Urner Riesenkristalle
Die beiden Strahler Franz von Arx und Paul von Känel verkaufen ihre Riesenkristalle vom Planggenstock in der Urner Göschenenalp nach Bern. Das dortige Naturhistorische Museum respektive deren Besitzerin, die Berner Burgergemeinde, will für den Jahrhundertfund mehrere Millionen Franken hinblättern.
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«Es geht uns darum, diesen einmaligen Fund der Schweiz zu erhalten, respektive einen Verkauf ins Ausland zu verhindern», sagt Beda Anton Hofmann, der Kurator Erdwissenschaften am Naturhistorischen Museum Bern, der «Neuen Luzerner Zeitung».
Es gebe nichts vergleichbares in den Alpen seit 400 Jahren, so Hofmann weiter. Die Riesenkristalle vom Planggenstock seien, was Grösse, Perfektion, Transparenz und Glanz anbelangt, einzigartig.
Die Ausstellung auf 160 Quadratmetern soll Ende 2010 oder spätestens Anfang 2011 eröffnet werden. Die Burgergemeinde Bern stimmt im Dezember 2009 über den Kredit von sechs Millionen Franken für den Erwerb der Kristalle und die baulichen Massnahmen für die Ausstellung ab.
Die beiden Kristallsucher, Franz von Arx (59) aus Gurtnellen und sein Berner Strahlerkollege Paul von Känel (61), freuen sich sehr, dass die im September 2005 gefundenen Riesensteine nun in Bern einen endgültigen Platz finden. So seien die Funde weiterhin einer breiten Öffentlichkeit zugänglich, heisst es weiter in der Zeitung.
Die beiden Strahler trauern den Riesenkristallen nicht nach. Das Schönste sei das Finden an sich gewesen, sagte von Arx. «Die Glücksgefühle, die damit verbunden sind, kann mir niemand nehmen.»
Die geplante Ausstellung erhält auch eine gewisse historische Komponente: Durch die Schau in Bern könne auch aufgezeigt werden, welche Kostbarkeiten in den vergangenen Jahrhunderten praktisch ausnahmslos ins Ausland verkauft wurden, sagte Hofmann weiter. Zudem werde so die Arbeit der Strahler geschätzt.
Zufrieden über das Geschäft zeigt sich wohl auch der Kanton Uri. Vom erzielten Verkaufsertrag müssen die Verkäufer Einkommenssteuern und AHV-Abgaben entrichten.
Die Kristalle gehören übrigens immer den Findern. Dieses Recht bekommen sie durch den Kauf des Strahlerpatents. Wenn Strahler Werkzeuge einsetzen wollen, braucht es dazu ein Patent, welches für eine Gebühr erstanden werden muss.
(sf/horm)
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W. Röhricht, Bern
Verfasst am: 6.9.2009 15:39
@ Kirk
Wenn man 6 Mio. für soviel gepressten Kohlestoff... mehr
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A. Holenstein, parteilos, Chigasaki-shi
Verfasst am: 6.9.2009 13:22
Was aus der Erde gehoben
wird, gehört allen Menschen und dürfte... mehr
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R. Fauser, Augsburg
Verfasst am: 5.9.2009 20:54
Nun aber hier Ihre klar
geäusserte Metaphorik auf die Regierung zu... mehr
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