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International

EU-Ratsvorsitz fordert Boni-Begrenzung

Mittwoch, 2. September 2009, 11:40 Uhr, Aktualisiert 20:52 Uhr

Drei Wochen vor dem G20-Gipfel in Pittsburgh (USA) wollen sich die Finanzminister der Europäischen Union auf gemeinsame Standpunkte einigen. Beim informellen Treffen in Brüssel werden Bonuszahlungen an Banker und die Regulierung von Grossbanken diskutiert.

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Boni sollen geregelt werden

Daneben steht eine mögliche Aufstockung des europäischen Beitrags für den Internationalen Währungsfonds (IWF) auf der Tagesordnung. Nach dem Willen der G20 soll der IWF zur Krisenfeuerwehr und obersten Finanzaufsicht ausgebaut werden. Bei informellen EU-Treffen werden keine förmlichen Beschlüsse gefasst.

Die schwedische EU-Ratspräsidentschaft will auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Pittsburgh eine Begrenzung der Bonuszahlungen für Banker durchsetzen. «Die Banker feiern schon wieder Partys, als wäre es 1999, wir befinden uns aber im Jahr 2009», sagte der schwedische Finanzminister Anders Borg. «Die Bonus-Kultur muss ein Ende finden, und zwar in Pittsburgh.»

Im Vorfeld des Finanzministertreffens hatte auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy gefordert, Banken dürften nicht mehr so gross sein, «dass sie Regierungen erpressen» könnten. Deutschland und Frankreich wollen internationale Regeln, wonach wachsende Risiken von Kreditinstituten mit mehr Eigenkapital verbunden werden müssen.

Die Zahlungen von Boni an Bankmanager sollen nach Vorstellung von Berlin und Paris gedeckelt werden. Sarkozy war mit seinem nationalen Projekt vorgeprescht, dass Berufsspekulanten heimischer Banken auf einen Teil ihrer erfolgsabhängigen Sonderzahlungen nachträglich verzichten müssen, falls sich übergrosse Risiken oder Verluste herausstellen.

Grossbritanniens Premier Gordon Brown hat allerdings Bedenken bei einer Boni-Obergrenze. Der «Financial Times» sagte er, es handle sich um eine «legitime Debatte», die Umsetzung sei aber schwierig.

In Pittsburgh wollen die Spitzenvertreter der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) am 24. und 25. September Bilanz ziehen auf dem Weg zu einer neuen Weltfinanzordnung.

(sda/widb)

Kommentare aktiv...

E. Anywhere, St. Burnaby

Verfasst am: 3.9.2009 10:07

Hallole

Die Merkel kann`s halt nur mit Sarkozy,... mehr

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U. Keller, Klaeng

Verfasst am: 2.9.2009 12:56

N.Kokusnuss

Niemand hat etwas gegen Bonus, aber in... mehr

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U. Keller, Klaeng

Verfasst am: 2.9.2009 12:46

Merkel & Sarkizy bravo.

Während unsere Regierung, allen voran der... mehr

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