Bundesratswahl 2009
Tessiner CVP will Pedrazzini ins Rennen schicken
Die Tessiner CVP will Regierungsrat Luigi Pedrazzini als Kandidat für die Nachfolge von Bundesrat Pascal Couchepin ins Rennen schicken. Der 56-jährige Justizdirektor ist sich bewusst, dass er bloss Aussenseiterchancen hat.
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Es sei bekannt, dass die CVP auf einen einzigen Kandidaten setze, um der FDP den Sitz im Bundesrat abspenstig zu machen, sagte Pedrazzini.
Die besten Chancen, ins Rennen geschickt zu werden, habe Fraktionschef Urs Schwaller: «Er liegt mit Abstand auf der Pole Position.»
Nichtsdestotrotz will sich Pedrazzini zur Verfügung stellen. Ihm geht es darum, die Tessiner Flagge hochzuhalten, zumal die FDP auf eine Kandidatur von Fulvio Pelli verzichtet hat.
In der Theorie stelle niemand die Ansprüche des Tessins in Frage. In der Praxis sehe das jedoch vielfach anders aus. Pedrazzini hofft daher nun auf eine «offene Diskussion innerhalb der Partei», wie er sagt. Er werde seinen Standpunkt im Laufe dieser Woche der Parteispitze darlegen.
Der am 4. März 1953 in Locarno geborene Pedrazzini studierte in Zürich Jurisprudenz. Der Anwalt und Vater von vier Kindern bezeichnet sich als hartnäckig, nachdenklich und kollegial. Politisch sieht er sich als «Mann der Mitte».
Bevor er 1999 in die Tessiner Regierung gewählt wurde, sass Pedrazzini im Kantonsparlament sowie im Gemeinderat von Locarno. Zudem war er Direktor der Parteizeitung «Popolo e Libertà» sowie Präsident der Tessiner CVP. Von 1986 bis 1999 war er an der Spitze der Elektrizitätsgesellschaft «Sopracenerina».
Politisch wurde Pedrazzini in der Region Locarno gross - wie Flavio Cotti (CVP). Cotti, der 1999 zurücktrat, war der letzte Tessiner Bundesrat.
(sda/bers/schl)
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P. STUCKI, ZÜRICH
Verfasst am: 31.8.2009 22:48
Diese Politicker
ist serr gutt.
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H. Anton, Bern
Verfasst am: 31.8.2009 14:46
ow
jetzt hat die CVP ein Luxusproblem: Zwei gute... mehr
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M. Keller, -
Verfasst am: 31.8.2009 14:34
Super - ein Kandidat aus dem Tessin
Auch wenn der Sitz der FDP "gehört"...... mehr
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