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Florapark-Delikt: Fachleute unterschätzten Frau

Dienstag, 25. August 2009, 9:53 Uhr, Aktualisiert 14:07 Uhr

Eine Untersuchung der Umstände rund um das Tötungsdelikt im Berner Florapark zeigt, dass die Universitären psychiatrischen Dienste Bern (UPD) die Gefährlichkeit der mutmasslichen, zum Tatzeitpunkt 22 Jahre alten Täterin unterschätzt hatten. Die Regierung ergreift aber keine Massnahmen gegen die UPD.

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Dies entspricht den Empfehlungen der amtlichen Untersuchung, wie Regierungsrat Philippe Perrenoud (SP) vor den Medien in Bern sagte. Die Untersuchung wurde von alt Obergerichtspräsident Ueli Hofer geführt.

Zwar habe die UPD die Gefährlichkeit der Frau unterschätzt, kommt Hofer zum Schluss. Das psychiatrische Störungsbild der mutmasslichen Täterin wird aber auch als «äusserst komplex und in seiner Intensität ausserordentlich selten» beurteilt. Dies mache die Einschätzung des Risikoverhaltens schwierig.

Die Experten attestieren allen beteiligten Instanzen während der Behandlungszeit der Frau einen «aussergewöhnlich grossen und intensiven Einsatz». Sie hätten ihre Entscheidungen nie leichtfertig gefällt.

Der bernische Gesundheits- und Fürsorgedirektor Philippe Perrenoud hatte die amtliche Untersuchung angeordnet, weil die Frage der Betreuung der Frau, die im November 2008 im Florapark in Bern einen 52-jährigen Mann aus Sri Lanka erstach, sehr komplex ist.

So war die 22-Jährige zur Zeit der Tat Patientin der UPD. Sie war zuvor von der Jugendanwaltschaft des Kantons Zürich an die UPD überwiesen worden. Heute sitzt die Frau in Untersuchungshaft.

(sda/bosy)

Kommentare aktiv...

F. Frei, Buriram

Verfasst am: 26.8.2009 11:04

Und was geschieht jetzt?

Wenn das Krankheitsbild so komplex war, ist es... mehr

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K. Kirk, Orion

Verfasst am: 25.8.2009 11:04

II

Jeder durchschnittlich intelligente Mensch kann... mehr

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K. Kirk, Orion

Verfasst am: 25.8.2009 10:59

Keine Götter

Das zeigt uns doch nur, dass die von vielen... mehr

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