Schweiz
Zahl der Verkehrstoten nimmt weiter ab
Im Strassenverkehr sind 2008 erneut weniger Menschen getötet oder verletzt worden als im Vorjahr. Die Zahl der Verkehrstoten erreichte mit 357 den tiefsten Wert seit dem Zweiten Weltkrieg. Überdurchschnittlich gefährlich leben Zweiradfahrer und Fussgänger.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg hat die Zahl der Verkehrstoten in der Schweiz rasant zugenommen und 1971 mit 1773 Toten den traurigen Höhepunkt erreicht, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Seither geht die Zahl der schweren Verkehrsunfälle wieder deutlich zurück.
Im vergangenen Jahr sind bei Verkehrsunfällen in der Schweiz noch 357 Menschen getötet worden, 4780 wurden schwer und 20'776 leicht verletzt.
Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um sieben beziehungsweise neun und fünf Prozent und damit den tiefsten Stand seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, als 211 Verkehrstote gezählt wurden. Dies obschon die Bevölkerung im gleichen Zeitraum von 4,4 auf 7,7 Millionen zugenommen hat, wie das BFS schreibt. Der Personenwagenbestand wuchs um den Faktor 63 von 63'000 auf knapp vier Millionen.
Allein in den vergangenen acht Jahren ging die Zahl der getöteten und schwer verletzten Menschen um fast einen Viertel zurück. Bei den Insassen von Personenwagen betrug der Rückgang 35 Prozent, bei den Fussgängerinnen und Fussgängern 32 Prozent. Die Zahl der schwer verunfallten Velofahrerinnen und Velofahrer ging von 2000 bis 2008 um 16 Prozent zurück, jene der Motorradfahrer nur um acht Prozent.
Laut BFS wirkt sich bei den Personenwageninsassen das Tragen von Gurten aus. So waren im vergangenen Jahr gemäss Polizeirapporten 93 Prozent der leicht Verletzten angegurtet, hingegen nur 73 Prozent der schwer Verletzten und Getöteten.
Die weniger geschützten Zweiradfahrerinnen und Zweiradfahrer sowie Fussgängerinnen und Fussgänger werden gemessen an ihrer Beteiligung an Unfällen überdurchschnittlich häufig schwer verletzt oder getötet.
59 Fussgänger verloren im vergangenen Jahr ihr Leben, 20 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der getöteten Motorradfahrer stieg um drei auf 92, jene der Velofahrer ging um drei auf 27 zurück. 156 Menschen starben im vergangenen Jahr in Personenwagen, das sind sechs weniger als 2007. Bei Unfällen mit Bussen kamen 2008 vier Menschen ums Leben, während im Vorjahr keine Unfälle in dieser Kategorie zu beklagen waren.
Die Unfallgefahr ist laut BFS innerorts am höchsten. Zwei Drittel der Unfälle mit Verletzten oder Toten geschahen hier, ein Viertel ausserorts und neun Prozent auf Autobahnen. Allerdings war der Anteil der Unfälle mit getöteten und schwer verletzten Menschen ausserorts viel höher als innerorts und auf der Autobahn.
(ap/godc)
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E. Anywhere, St. Burnaby
Verfasst am: 21.8.2009 9:17
Ein Vekehrstoter
ist genau einer zuviel!
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M. Wurmdichnicht, Grabenschnecke
Verfasst am: 20.8.2009 16:27
Schlechte Wissenschaft.
Die Anzahl der Toten gibt keine Auskunft über... mehr
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