Schweiz
Umweltorganisationen wollen Wolf-Abschuss verhindern
WWF und Pro Natura haben Rekurs gegen die Abschussbewilligungen für zwei Wölfe im Wallis und einen im Kanton Luzern eingereicht. Um den Wolf besser zu schützen, fordern sie neue Formen der Herdenhaltung von Schafen.
- 13.03.10: Joggerin von Alaska-Wölfen getötet?
- SF Wissen: Videodossier «Wolfsgeheul»
- 03.08.09: Wolf seit 10 Jahren wieder in der Schweiz
- 03.08.09: Luzern will Wolf abschiessen
- 16.07.09: Walliser Wolf vorerst vom Abschuss verschont
- 10.05.09: Schweizer haben ein Herz für Raubtiere
- WWF: Die Wölfe auf dem Weg zurück in die Schweiz
Artikel bewerten
Artikel teilen
Es sei ein Armutszeugnis für die Schweiz, dass Gerichte den rechtmässigen Schutz des Wolfes sicherstellen müssten, teilen die Umweltorganisationen mit. Kritisiert wird, dass die Kriterien des Wolfskonzeptes Schweiz zu einseitig und klar zu Ungunsten der Wölfe interpretiert würden.
Nur in den wenigsten Fällen der Wolfsangriffe seien die gerissenen Schafe effizient geschützt worden. Für den WWF und Pro Natura ist deshalb klar, dass das Wolfskonzept und die Schafsömmerung angepasst werden müssen. Die Schweiz könne sonst den Wolf nicht genügend schützen und verletze mit ihrem Verhalten nationales und internationales Recht.
Mittelfristig soll die Schafsömmerung so angepasst werden, dass Subventionen zu Gunsten von grösseren Herden umgelagert und Herdenschutzmassnahmen zur Voraussetzung für Direktzahlungen werden. Nur so werde der Wolf in der Schweiz wieder heimisch. Und genau dies wünschten sich gemäss einer repräsentativen Umfrage über 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung, schreiben die Umweltorganisationen.
(ap/tscj)
Meldungen im Tagesverlauf
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League
- Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
- «Solar Impulse» bleibt vorläufig in Madrid
- ISS-Bewohner packen den Drachen aus
- Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
- Löw streicht Quartett aus EURO-Kader
- Ägypten: Ex-Regime-Mann gegen Islamist in Stichwahl
- Djokovic souverän in Runde 2
- Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
- Rumänien auf der Suche nach neuen Stars


Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Golden Gate Bridge im Lichterregen
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert
SP könnte Steuerabkommen kippen
Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
Levrat lehnt Steuerabkommen ab
Facebook-Foto verleitet Räuber zu Überfall
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»



















R. Lucas, Ziegelbrücke
Verfasst am: 20.8.2009 11:40
@F.Meier, Zürich
Was sie hier schreiben kann nur Provokation sein,... mehr
Zustimmen — 6 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
M. H., ZH
Verfasst am: 20.8.2009 9:04
Schafsverfütterung
Jaja, aber Schafe an Städter verfüttern ist... mehr
Zustimmen — 1 Leser ist auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
E. Anywhere, St. Burnaby
Verfasst am: 20.8.2009 8:47
Sie haben Recht!
Ihren Kopf als Schrumpfkopf auf einer Stange... mehr
Zustimmen — 4 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten