International
Nächste Runde in Irans Massenprozess
Im Iran ist das juristische Verfahren gegen Gegner der Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad fortgesetzt worden. Zum dritten Termin des von der Opposition als «Schauprozess» kritisierten Verfahrens wurden 25 Angeklagte in den Volksgerichtshofs in Teheran gebracht.
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In dem Prozess müssen sich insgesamt mehr als 100 Oppositionelle verantworten, berichtete die Nachrichtenagentur IRNA. Unter den Angeklagten sind auch iranische Mitarbeiter der britischen und der französischen Botschaft sowie die französische Sprachlehrerin Clothilde Reiss.
Von rund 4000 nach den Demonstrationen gegen die Wiederwahl Ahmadinedschads im Frühsommer Verhafteten sitzen nach offiziellen Angaben noch 110 im Gefängnis. Die Opposition beziffert die Zahl der Inhaftierten auf doppelt soviel.
Die Angestellte der diplomatischen Vertretung Frankreichs wurde vergangene Woche gegen Kaution aus dem Gefängnis entlassen, über eine vorübergehende Freilassung von Reiss wurde noch nicht entschieden.
Bereits Anfang des Monats waren mehr als 100 reformorientierte Politiker und Aktivisten dem Richter vorgeführt worden. Ihnen wurde zur Last gelegt, sie hätten die Proteste geschürt, um die Regierung zu stürzen.
(sda/ap/from)
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J. grunberg, berlin
Verfasst am: 17.8.2009 12:48
wie bei allen Diktaturen
Mich erinnert das eher an die Gerichtsbarkeit... mehr
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E. Anywhere, St. Burnaby
Verfasst am: 17.8.2009 8:55
Dieses Geschreibsel
hat mich auch als Nichtschweizer angewiedert. Den... mehr
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T. Stebler Anton, Zullwil
Verfasst am: 16.8.2009 17:35
Anpacken..
Mit solchen Kommentaren verändern wir nichts in... mehr
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