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International

Iran lässt 140 Regierungsgegner frei

Dienstag, 28. Juli 2009, 16:00 Uhr, Aktualisiert 21:19 Uhr

Die iranischen Behörden haben 140 Regierungsgegner freigelassen, die bei den Demonstrationen im Anschluss an die umstrittene Präsidentschaftswahl verhaftet wurden.

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Iran will Inhaftierte freilassen

Die Entscheidung folgte dem Besuch einer Parlamentariergruppe im Teheraner Gefängnis Evin, wie die halbamtliche Nachrichtenagentur ISNA meldete. Ein Sprecher der Gruppe sagte, 150 Demonstranten blieben weiter in Haft.

Zuvor hatte das geistliche Oberhaupt des Irans, Ayatollah Ali Chamenei, versprochen, dass die Fälle von mehreren hundert Demonstranten überprüft werden sollten. Chamenei ordnete am Montag auch die Schliessung des Gefängnisses Kahrisak an. Dort gebe es nicht die «notwendigen Standards, um die Rechte der Insassen zu garantieren», sagte ein Mitglied der Parlamentariergruppe.

Nach Berichten von Menschenrechtsgruppen starben in dem Gefängnis mindestens drei Häftlinge. Unter ihnen soll nach Angaben der Opposition auch der Sohn des konservativen Politikers Abdolhossein Ruhalamini sein, der am 9. Juli wegen seiner Teilnahme an den Protesten festgenommen wurde.

Oppositionsführer Mir Hossein Mussawi hatte am Montag in einer Rede die Festnahmen und Todesfälle im Gefängnis als Katastrophe bezeichnet. Er deutete an, dass die Misshandlungen schlimmer seien als unter dem Schah.

(ap/bers)

Kommentare aktiv...

E. Anywhere, St. Burnaby

Verfasst am: 29.7.2009 9:18

Der Schein scheint zu trügen.

Gegen Kaution frei, lt. der iranischen... mehr

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A. Guant, Sunybeach

Verfasst am: 29.7.2009 1:05

Der Iran scheint

moderater zu sein als die Bushregierung in... mehr

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