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International

Briten plädieren für Sterbehilfe

Samstag, 25. Juli 2009, 13:35 Uhr, Aktualisiert 14:29 Uhr

Eine grosse Mehrheit der Briten ist für die Anwendung der aktiven Sterbehilfe im eigenen Land. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Tageszeitung «The Times», die nach einem weiteren Fall von Sterbehilfe an einem britischen Ehepaar in der Schweiz durchgeführt wurde.

Eine Schwarz-weiss-Aufnahme eines Dirigenten vor seinem Orchester.
Der Dirigent Edward Downes (hier ein Archivbild) hatte sich zusammen mit seiner Frau zur Sterbehilfe in die Schweiz begeben. (keystone)

Drei Viertel der Befragten wollen, dass Mediziner aktive Sterbehilfe in Kliniken leisten dürfen. Dabei habe es einen besonders starken Zuspruch in der Altersgruppe der 55- bis 64-Jährigen gegeben, berichtete die «Times».

Die Befragten machten jedoch Unterschiede, was die Voraussetzungen für die Anwendung von Sterbehilfe angeht. Nur etwa jeder Achte (13 Prozent) ist der Auffassung, sie sollte angewendet werden dürfen, auch wenn der Patient geistig und körperlich gesund ist.

Mehr als vier von fünf der Befragten (85 Prozent) knüpfte die legale Sterbehilfe an bestimmte Umstände wie «Unheilbare Krankheit». Nach britischem Recht kann Sterbehilfe mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft werden.

Die Zeitung hatte 1500 Briten befragen lassen, nachdem sich eine Woche zuvor - am 10. Juli - ein Künstler-Ehepaar zur aktiven Sterbehilfe in Räumlichkeiten der Organisation Dignitas in die Schweiz begeben hatte.

Der 85-jährige Dirigent Edward Downes war blind und hörte kaum noch, seine 74-jährige Frau, eine Balletttänzerin, litt an einer Krebserkrankung.

(agenturen/halp)

Kommentare aktiv...

M. Wegli, Lichterstadt

Verfasst am: 27.7.2009 4:54

Zu Denzler's Trugschlüssen...

Mit keinem Wort habe ich gesagt,dass ich meinen... mehr

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J. Denzler, Zürich

Verfasst am: 25.7.2009 22:49

Unheimliche Arroganz

Sie glauben was Sie wollen und können Ihren Tod... mehr

Zustimmen — 6 Leser sind auch dieser Meinung.
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A. Krebs, Bern

Verfasst am: 25.7.2009 22:00

Ooooch nein..!

Zuerst die Bankenversager, dann die Reichen im... mehr

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