Schweiz
Dank Wettbewerb tiefere Medikamentenkosten
Der Chefarzt des stadtärztlichen Dienstes Zürich, Albert Wettstein, hat in der «Ärztezeitung» vorgeschlagen, die am häufigsten verwendeten Medikamente bei Langzeittherapien international auszuschreiben. Der Mediziner ist der Meinung, dass mit mehr Wettbewerb bis zu 30 Prozent der Kosten gesenkt werden könnten. In «10vor10» bezog er zu seinem Vorschlag Stellung.
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«Eines der grossen Probleme ist, dass wir zu viele Medikamente haben», erklärte Wettstein in der Sendung. Es seien rund 3800. Für einfache Probleme wie zum Beispiel für hohen Blutdruck gebe es über 180 verschiedene Medikamente.
Kein Mensch kenne sie alle oder könne sie unterscheiden. Dies führe zu Nebenwirkungen, Verwechslungen und sogar Todesfällen wegen Medikamenten-Fehler, die vermeidbar wären.
«Der Vorteil der Ausschreibung ist, dass die Anzahl der Heilmittel massiv sinken würde. Damit hätten wir ein Sortiment, dass für 90 Prozent aller Fälle reicht», so Wettstein. Für Ausnahmen könne man Ausnahmeregelungen machen.
Durch das überschaubare Sortiment gäbe es weniger Zwischenfälle, weniger Komplikationen, weniger Interaktionen. Ärzte, Patienten sowie Apotheken würden die Arznei besser kennen. Dadurch gebe es neben der Einsparung von ungefähr 30 Prozent auch noch weniger Kosten wegen sinkender Nebenwirkungen, sagte Wettstein.
(sf/stom)
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N. Binsberger, St. Gallen
Verfasst am: 23.7.2009 16:17
Beschränkung auf das Nötige...
...wäre tatsächlich gesund. Es ist aber... mehr
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K. Kirk, Orion
Verfasst am: 23.7.2009 9:15
Wie kommt der auf sowas?
So gut wie alles, was in der Schweiz dem freien... mehr
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E. Anywhere, St. Burnaby
Verfasst am: 23.7.2009 7:22
Stimme Ihnen zu.
Die Lobbyisten werden wieder die Quertreiber... mehr
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