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Wieder Knatsch um Strompreise

Montag, 13. Juli 2009, 17:11 Uhr, Aktualisiert 20:44 Uhr

Die Elektrizitätskommission (ElCom) hat die Stromtarife für das Jahr 2010 nicht akzeptiert. Sie bezeichnete den Tarif für die Nutzung des Übertragungsnetzes nach einer Untersuchung als zu hoch und verfügte eine Absenkung.

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Uneinigkeit über Tarife

Die Netzbetreiberin Swissgrid wollte die Tarife um 17 Prozent oder rund 75 Millionen Franken erhöhen. Hinzu kämen hier noch allfällige Veränderungen bei den Beiträgen zur Kostenentwicklung im Bereich Systemdienstleistungen.

Die ElCom erachtet diese Anhebung als zu hoch angesetzt. Für einen Teil der Tarife ordnete sie deshalb als vorsorgliche Massnahme eine Senkung an. Die Überprüfung der Tarife, die Swissgrid im Mai publiziert hatte, leitete die ElCom von Amtes wegen ein.

Die ElCom strebe ein Jahr ohne Strompreis-Erhöhung an, sagte ElCom-Sekretär Renato Tami. «Es gibt keinen Grund, dass der Preis steigen sollte.» Bei den Netznutzungsgebühren ist die ElCom zwar bereit, eine Erhöhung um 7 Prozent zu akzeptieren. Jedoch müssten als Ausgleich die Preise im regionalen Übertragungsnetz sinken.

Swissgrid will die Verfügung der ElCom im Detail prüfen. Sie begrüsse grundsätzlich eine rasche Klärung der Tarife für 2010 und werde dafür alle notwendigen Anstrengungen unternehmen.

Die neuen Tarife berechnete das Unternehmen aufgrund der Kosten, welche die Eigentümer des Übertragungsnetzes - Alpiq, BKW, Axpo, EWZ und Rätia Energie sowie einige kleinere Unternehmen - geltend machen.

Gegen die Anordnung der ElCom kann Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht werden. Bereits die Stromtarife für 2009 waren heftig umstritten.

(agenturen/fref)

Kommentare aktiv...

E. Anmerkender, Deutschland

Verfasst am: 13.7.2009 20:56

Aber immerhin gibt es eine

Elektrizitätskommission (ElCom) als eidg.... mehr

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K. Kirk, Orion

Verfasst am: 13.7.2009 17:41

Laber laber laber

Es geht doch nur darum, wie maximal Kohle... mehr

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