International
Terroristen sollen in Pakistan vor Gericht kommen
Pakistan will fünf Verdächtige vor Gericht stellen. Sie werden angeklagt, die Anschläge in der Indischen Metropole Mumbai vergangenen November begangen zu haben. Der Prozess soll möglicherweise in den nächsten Wochen beginnen.
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«Terroranschläge von Mumbai» wurden sie genannt und richteten vor acht Monaten in der Indischen Grossstadt ein Blutbad an. Jetzt soll fünf Verdächtigen für die Anschlagsserie der Prozess gemacht werden. «Wir sind sicher, dass die Täter auf Grundlage der von uns gesammelten Beweise bestraft werden», sagte der pakistanische Innenminister Rehman Malik am Samstag vor Journalisten.
Unter den fünf Verdächtigen befinden sich zwei mutmassliche Kommandanten der verbotenen pakistanischen Islamisten-Organisation Lashkar-e-Taiba (LeT). Indien macht sie auch für das Bombenattentat in Mumbai im Jahr 2006 verantwortlich, bei dem in dichter Abfolge sieben Bomben in voll besetzten Vorortszügen im abendlichen Berufsverkehr detonierten.
Die Terroristengruppe Lashkar-e-Taiba genoss über Jahre die Zustimmung der Pakistanischen Regierung. 2002 wurde die Unterstützung auf Druck der USA und Indiens jedoch eingestellt.
(sda/neud)
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