Schweiz
Deutsche Stiftung will sich in Zürcher Abkommen einmischen
Die Deutsche Hospiz Stiftung, eine Interessenvertretung Schwerstkranker und Sterbender, ist empört über die Vereinbarung zur Suizidhilfe zwischen der Zürcher Oberstaatsanwaltschaft und Exit. Sie verlangt eine Intervention des deutschen Aussenministers.
Die Zürcher Regelung sei ein weltweites Novum, sagte Eugen Brysch, Geschäftsführer der Stiftung. Sie werde deshalb nicht nur in die Schweiz ausstrahlen, sondern in die ganze Welt. Die Vereinbarung werde eine «gefährliche Diskussion» auslösen.
Nach Ansicht der Hospiz Stiftung habe zwar jede und jeder das Recht, sich für oder gegen Suizid zu entscheiden. Organisierte Suizidhilfe bedeute aber eine Entsolidarisierung von schwerstkranken und sterbenden Menschen. Letztere gerieten unter Druck aus Angst, der Gesellschaft zur Last zu fallen.
Zudem eigne sich das Strafrecht grundsätzlich nicht dafür, ethische Probleme zu lösen, sagte Brysch. Da bekanntlich auch immer wieder deutsche Staatsbürger von der Sterbehilfe Exit in den Tod begleitet werden, fordere die Stiftung eine Intervention des deutschen Aussenministers Frank-Walter Steinmeier gegen die «staatsrechtliche Regelung».
(sda/godc)
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G. Linder, Zürich
Verfasst am: 10.7.2009 14:16
Kopflos
Deutsche sind bei diesem Thema völlig von der... mehr
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J. K., Einsiedeln
Verfasst am: 10.7.2009 13:24
Langsam isch gnueg Heu dunnä
Falls ihr's immer noch nicht geschnallt habt:... mehr
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