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Die afghanischen Behörden vermuteten, dass die Bombe eigentlich für einen Anschlag in der Hauptstadt bestimmt war. Der mit Holz beladene Lastwagen hatte sich aber am späten Mittwochabend auf der Hauptstrasse von Logar nach Kabul überschlagen.
Heftige Explosion
Er wurde dann am Donnerstag offenbar ferngezündet, als die Polizei den Unfallwagen am Morgen abtransportieren wollte. Es entstand ein tiefer Krater. Unter den Todesopfern waren auch vier Polizisten.
Wie ein Beamter der Provinz mitteilte, wurden zwei Schulkinder verwundet, drei wurden noch vermisst. Ein Polizist, der in seiner Freizeit gerade in der Nähe war, berichtete, er sei sofort hingerannt, als er die Explosion gehört habe. «Ich sah ein riesiges Feuer und Qualm auf der Hauptstrasse.» Er habe Tote und Leichenteile gesehen.
Die Explosion war so heftig, dass in seinem 200 Meter entfernt gelegenen Haus eine Wand einstürzte.
Weitere Anschläge
Bei einer weiteren Bombenexplosion im Süden Afghanistans wurden zwei NATO-Soldaten getötet, wie das Militärbündnis mitteilte. Ihre Nationalität wurde nicht bekanntgegeben. Im Süden des Landes sind vor allem Soldaten aus den USA, Grossbritannien und Kanada eingesetzt. In der Provinz Helmand haben sie eine Grossoffensive gegen die radikalislamischen Taliban gestartet.
Auch in der Provinz Sabul kam es zu neuen Kämpfen, bei denen nach Behördenangaben 15 Aufständische getötet wurden.
(ap/sidd)
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