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13 Kinder sterben bei Attentat in Afghanistan
Bei der Explosion einer Lastwagenbombe in der Nähe einer Schule in der zentralafghanischen Provinz Logar sind mindestens 25 Menschen getötet worden, darunter 13 Schulkinder. Die Detonation war so gewaltig, dass Teile des Lastwagens mit dem Sprengsatz über zwei Kilometer verstreut wurden.
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Die afghanischen Behörden vermuteten, dass die Bombe eigentlich für einen Anschlag in der Hauptstadt bestimmt war. Der mit Holz beladene Lastwagen hatte sich aber am späten Mittwochabend auf der Hauptstrasse von Logar nach Kabul überschlagen.
Er wurde dann am Donnerstag offenbar ferngezündet, als die Polizei den Unfallwagen am Morgen abtransportieren wollte. Es entstand ein tiefer Krater. Unter den Todesopfern waren auch vier Polizisten.
Wie ein Beamter der Provinz mitteilte, wurden zwei Schulkinder verwundet, drei wurden noch vermisst. Ein Polizist, der in seiner Freizeit gerade in der Nähe war, berichtete, er sei sofort hingerannt, als er die Explosion gehört habe. «Ich sah ein riesiges Feuer und Qualm auf der Hauptstrasse.» Er habe Tote und Leichenteile gesehen.
Die Explosion war so heftig, dass in seinem 200 Meter entfernt gelegenen Haus eine Wand einstürzte.
Bei einer weiteren Bombenexplosion im Süden Afghanistans wurden zwei NATO-Soldaten getötet, wie das Militärbündnis mitteilte. Ihre Nationalität wurde nicht bekanntgegeben. Im Süden des Landes sind vor allem Soldaten aus den USA, Grossbritannien und Kanada eingesetzt. In der Provinz Helmand haben sie eine Grossoffensive gegen die radikalislamischen Taliban gestartet.
Auch in der Provinz Sabul kam es zu neuen Kämpfen, bei denen nach Behördenangaben 15 Aufständische getötet wurden.
(ap/sidd)
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