International
Ein Wochenende der Proteste und Krawalle
In Europa ist es an diesem Wochenende in mehreren Städten zu schweren Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Zahlreiche Randalierer wurden festgenommen.
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In Hamburg lieferten sich nach einem Strassenfest etwa 800 bis 1000 Linksautonome während mehreren Stunden eine Strassenschlacht mit der Polizei.
Die Einsatzkräfte gingen massiv mit Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen die Randalierer vor, die immer wieder brennende Barrikaden errichten und Beamte mit Flaschen und Feuerwerkskörpern bewarfen. Ein Streifenwagen wurde in Brand geschossen.
Erst am frühen Morgen beruhigte sich die Lage weitgehend. Zahlreiche Randalierer seien festgenommen worden. Zwei Polizisten seien mit Schnittwunden ins Spital gebracht worden, mehrere Beamte hätten leichte Verletzungen erlitten.
Wegen des sogenannten Schanzenfests waren etwa 1000 Polizisten im Einsatz. Bei dem Fest im Schanzenviertel kommt es seit Jahren immer wieder zu Krawallen. Im vergangenen Jahr waren dabei 18 Menschen verletzt worden, darunter 11 Polizisten. Etwa 50 Protestierende waren fest- oder in Gewahrsam genommen worden. Das als Szenetreff beliebte Viertel liegt im Hamburger Stadtteil St. Pauli.
Auch in Budapest ist es zu Zusammenstössen zwischen Polizei und Randalierern gekommen. Bei den Ausschreitungen an einer Demonstration von mehreren hundert Rechtsextremisten und Angehörigen der verbotenen Ungarischen Garde wurden knapp 200 Personen festgenommen, teilte die Polizei mit.
Etwa 30 Menschen hätten wegen leichter Verletzungen behandelt werden müssen. Augenzeugen zufolge setzte die Polizei bei der Auflösung der nicht genehmigten Demonstration auch Tränengas ein. Die Demonstranten warfen mit Gegenständen.
Die Demonstration richtete sich gegen das zwei Tage zuvor von einem Budapester Gericht verhängte, rechtskräftige Verbot der Ungarischen Garde. Die paramilitärische Gruppe war im Sommer 2007 von der rechtsextremen Partei Jobbik (Die Besseren) gegründet worden.
Die Formation verwendet Uniformen und Symbole, die an die faschistische Herrschaft in Ungarn erinnern, und marschiert häufig durch Orte und Siedlungen mit Roma-Bevölkerung. Bei der Kundgebung wurden Parolen wie «Es lebe die Garde!» und «Dreckige Juden!» gerufen.
Unter den Demonstranten waren rund 100 Garde-Angehörige in Uniform. Sie formierten sich zu einem Sitzstreik und wurden teilweise von den Polizisten weggetragen.
In Italien wurden sechs Polizisten bei gewalttätigen Protesten gegen die Erweiterung einer umstrittenen US-Militärbasis im norditalienischen Vincenza verletzt. Nach Behördenangaben demonstrierten über 3000 Menschen gegen den Ausbau des Stützpunktes.
Etwa 300 Vermummte hatten dabei Steine und Flaschen in Richtung der Polizei geworfen. Die Auseinandersetzungen begannen kurz nach Start der Demonstration.
In Zürich ist es während einer unbewilligten Kundgebung linksautonomer Aktivisten zu schweren Ausschreitungen mit hohem Sachschaden gekommen. Die Polizei nahm sieben Personen im Alter von 14 bis 32 Jahren fest.
Rund 70 vermummte Personen hatten sich am Samstag kurz nach 21 Uhr zu der Demonstration an der Verzweigung Stauffacherstrasse/Langstrasse versammelt. Sie zogen dann durch mehrere Strassen bis an die Weststrasse und beschädigten dabei Gebäude und steckten drei Fahrzeuge in Brand, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte.
Die Polizei löste die Kundgebung mit Gummischrot auf. Ein Polizist sei bei dem Einsatz durch Glassplitter leicht verletzt worden, hiess es.
(ap/sda/kokb)
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H. Bruhin, Lugano
Verfasst am: 6.7.2009 18:16
Nur spielen..
wollen die Demonstranten, und zwar mit der... mehr
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H. Bruhin, Lugano
Verfasst am: 6.7.2009 18:09
@Ndlovu
Richtig! (Raufen, Fressen, Saufen!)
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T. Rosen, Erlenbach/ZH
Verfasst am: 6.7.2009 17:24
Dumme Randale, schlaue Ideologen
Da haben Sie natürlich Recht. Allerdings lässt... mehr
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