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Drei weitere Kantone führen Rauchverbot ein

Dienstag, 30. Juni 2009, 17:06 Uhr, Aktualisiert 17:19 Uhr

Mit dem Wallis, Bern und Freiburg wird in drei weiteren Schweizer Kantonen das Rauchverbot eingeführt. Die Walliser und Berner dürfen in allen öffentlichen Gebäuden, so wie auch in Restaurants und Clubs nicht mehr rauchen. Im Kanton Freiburg hingegen darf noch bis zum kommenden 1. Januar in Gaststätten weitergeraucht werden.

Ein blauer Aschenbecher, der mit Zigarettenstummeln vollgestopft.
Die EU-Kommission ruft zu einem europaweiten Rauchverbot auf, um Menschen vor dem Passivrauchen zu schützen. (colourbox)

In allen drei Kantonen gibt es die Möglichkeit Fumoirs für Rauchende einzurichten. In Bern darf dort auch bedient werden, im Wallis und Freiburg aber müssen sie unbedient sein.

Die Stadt Bern macht sich nun Sorgen um ihre Sauberkeit. Mit dem Rauchverbot werden Rauchende vermehrt ihre Zigarettenstummel auf der Strasse entsorgen.

Dies führe zu höheren Reinigungskosten, schreibt die Stadt Bern in einer Mitteilung. Mitarbeiter der Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün mit der Unterstützung von der Gemeinderätin Regula Rytz verteilen in der Innenstadt gratis Taschenaschenbecher, ein Appell an die Eigenverantwortung der Raucher.

Inklusive Wallis und Bern führten somit sechs Kantone Rauchverbote ein, die auch Gaststätten umfassen. Der erste war der Kanton Tessin im April 2007. Es folgten Graubünden, Solothurn und Neuenburg, wie die Lungenliga Schweiz sagte. Der Kanton St. Gallen habe zwar ebenfalls ein Rauchverbot in Kraft gesetzt, dieses sei jedoch löchrig.

Die EU-Kommission geht sogar noch einen Schritt weiter und fordert jetzt ein flächendeckendes Rauchverbot. Die Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou rief die EU-Regierungen auf, bis 2012 das Rauchen an allen geschlossenen Arbeitsplätzen einschliesslich Kneipen und Diskotheken zu verbieten.

(ap/sda/mulr)

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E. Anywhere, St. Burnaby

Verfasst am: 1.7.2009 8:35

Androulla Vassiliou

Die Alte tickt nicht richtig. Nichtrauchen in... mehr

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