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Schleppender Wiederaufbau im Gazastreifen

Montag, 29. Juni 2009, 21:16 Uhr, Aktualisiert 30.06.2009, 9:03 Uhr

Sechs Monate nach dem israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen beklagt das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) Behinderungen beim Wiederaufbau.

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Schleppender Wiederaufbau im Gaza-Streifen

Wegen der strikten israelischen Kontrolle der Grenzübergänge sei die Einfuhr von Baumaterialen sowie medizinischer und anderer Versorgungsgüter eingeschränkt.

Die seit zwei Jahren andauernde Abriegelung des Palästinensergebiets sei einer der Hauptgründe dafür, dass die rund 1,5 Millionen Menschen im Gazastreifen am Ende ihrer Kräfte seien.

Die internationale Gemeinschaft, die Regierungen und die beteiligten bewaffneten Konfliktparteien müssten alles Erforderliche tun, um «den Gazastreifen wieder zu öffnen und für die Bevölkerung ein würdiges Leben zu gewährleisten», heisst es in dem Bericht.

«Israel hat das Recht, seine Bevölkerung zu schützen», wird darin der Leiter der IKRK-Delegation vor Ort, Antoine Grand, zitiert. «Aber bedeutet das für 1,5 Millionen Menschen in Gaza, dass sie nicht das Recht auf ein normales Leben haben?»

Vor allem verhindere die Blockade den Wiederaufbau des Gazastreifens nach dem Krieg von Ende Dezember bis Januar. Während der rund dreiwöchigen israelischen Offensive waren mehr als 1400 Palästinenser getötet worden.

Ziel des Einsatzes war ein Stopp des Beschusses aus dem Gazastreifen. Ein halbes Jahr nach der Offensive seien «die Bewohner des Gazastreifens nicht imstande, ihr Leben wieder aufzubauen und versinken immer tiefen in der Verzweiflung».

Die ärmsten Bewohner des Küstengebiets könnten das tägliche Leben kaum noch meistern und seinen häufig dazu gezwungen, ihre Hab und Gut zu verkaufen, um genug zu essen zu haben, wird Grand im Bericht weiter zitiert.

Viele Kranke könnten nicht behandelt werde, weil die Spitäler kein Material hätten. Weil kein Baumaterial in den Gazastreifen importiert werden könne, lebten viele Menschen in Behelfsunterkünften oder Kriegsruinen.

Insgesamt liege die Wirtschaft im Territorium am Boden, die Arbeitslosigkeit sei auf Rekordniveau und die Bevölkerung leide unter einem extrem niedrigen Lebensstandard, sagte Grand weiter.

Die 4,5 Milliarden Dollar, die von den Geberländern zum Wiederaufbau des Gazastreifens zugesagt worden seien, könnten zudem mangels Baustoffen und anderer wichtiger Materialien kaum eingesetzt werden.

Als Konsequenz forderte das IKRK Erleichterung für die Einfuhr von Medikamenten und Baustoffen, vor allem von Zement und Stahl, in den Gazastreifen, die Aufhebung von Exportbeschränkungen aus dem Küstengebiet, die Öffnung der Grenzübergänge für Menschen und Güter, Zugang für Bauern zu ihren Feldern in der Pufferzone zu Israel und eine Ausweitung der Fischfangzone vor der Küste.

Ausserdem behindere der Streit zwischen der von der Fatah geführten palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland und der rivalisierenden Hamas-Führung im Gazastreifen den Aufbau eines Wasser- und Abwassersystems, erklärte das IKRK weiter.

(ap/sda/hesa)

Kommentare aktiv...

M. Wegli, Lichterstadt

Verfasst am: 1.7.2009 14:45

Muslime sich SELBER zerstören?

Wer hat Ghaza zerbomt?Juden. Wer ist in Irak... mehr

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B. Denken, Oberschlau

Verfasst am: 1.7.2009 12:46

Die Hamas als Ganzes...

.. als Terroristen zu bezeichen,ist Propaganda... mehr

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W. Blattmann, Umterägeri

Verfasst am: 1.7.2009 12:43

Moslemische Länder

es ist ja Weltweit so das Moslemisch Länder sich... mehr

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