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Verzögerungen im Madoff-Prozess

Samstag, 20. Juni 2009, 11:34 Uhr, Aktualisiert 22.06.2009, 8:46 Uhr

Im Prozess des US-Milliardenbetrügers Bernard Madoff hat die Staatsanwaltschaft das Gericht um einen Aufschub bei der Entscheidung über Entschädigungszahlungen gebeten. Bislang ist nur ein Teil der Opfer ausfindig gemacht worden.

Portrait des Milliardenbetrügers Bernard Madoff.
Von den 60 Mrd. von Madoff ertrogenen Dollar liessen sich bislang erst 13 Mrd. konkreten Opfern zuordnen. (keystone / archiv)

Zwar könne das Urteil in dem Betrugsprozess wie geplant am 29. Juni gesprochen werden, eine Entscheidung über Entschädigungszahlungen sollte aber um 90 Tage verschoben werden, hiess es in einem Brief der Staatsanwaltschaft an den zuständigen Richter Denny Chin.

Dann solle das Gericht über die Entschädigungen entscheiden oder feststellen, dass eine Entschädigung der Betroffenen unmöglich sei, baten die Ermittler in dem Schreiben. Demnach konnten von dem Betrugsschaden in Höhe von bis zu 60 Mrd. Dollar bislang nur 13 Mrd. Dollar zugeordnet werden.

Madoff betrog Investoren mittels eines Schneeballsystems über die Jahre um Milliarden. Im März bekannte er sich im mutmasslich grössten Betrugsfall der Wirtschaftsgeschichte des Diebstahls, der Geldwäsche und der Urkundenfälschung schuldig, worauf er in Haft genommen wurde. Dem früheren Wall-Street-Finanzier drohen bis zu 150 Jahre Gefängnis.

(sda/from)

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H. Bernoulli, Zürich

Verfasst am: 22.6.2009 7:36

Droge Geld

Nun wurde das Finanzsystem aber gerettet, in dem... mehr

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H. Bernoulli, Zürich

Verfasst am: 22.6.2009 7:28

Madoff als Bauernopfer?

er hat allerdings den Bogen überspannt. Aber es... mehr

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H. Bernoulli, Zürich

Verfasst am: 22.6.2009 7:23

Schneeballsystem

die ganzen Blasenbildungen im Finanzsystem... mehr

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