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CO2-Abnahme nicht an Eiszeit schuld

Donnerstag, 18. Juni 2009, 22:59 Uhr, Aktualisiert 23:09 Uhr

Die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Erdatmosphäre ist während der vergangenen zwei Millionen Jahre weitgehend konstant geblieben. Damit sind die derzeitig extrem hohen Werte des Klimakillers in der jüngeren Erdgeschichte beispiellos, wie Geoforscher nachwiesen.

Panoramablick auf schmelzende Eisschollen und Berge im Hintergrund.
CO2 und Klimawandel hängen zusammen - für die Eiszeit ist das Gas aber nicht Hauptursache. (reuters)

Für zuverlässige Klimaprognosen könnte sich ein Blick in die Vergangenheit als durchaus hilfreich erweisen. Davon erhoffen sich Forscher Aufschluss darüber, ob es in der Erdgeschichte bereits ähnlich hohe Kohlendioxidwerte gab und wie diese das Klima beeinflussten.

Manche Wissenschaftler glauben, dass Schwankungen des Gases in der Atmosphäre auch früher schon die meteorologischen Bedingungen auf der Erde prägten und dass sinkende CO2-Werte zu den periodisch wiederkehrenden Eiszeiten beitrugen.

Dies ist zumindest in der jüngeren Erdgeschichte nicht der Fall, wie eine Studie der New Yorker Columbia Universität zeigt. Durch Bohrungen vor der afrikanischen Atlantikküste erreichten die Geoforscher um Bärbel Hönisch Planktonreste mit einem Alter bis zu 2,1 Millionen Jahren. Aus den in den Schalen eingelagerten Bor-Isotopen leiteten die Wissenschaftler die jeweils vorherrschenden CO2-Konzentrationen auf der Erde ab.

Diese waren demnach nur geringfügigen Schwankungen unterworfen. Dies gilt auch für die Zeit vor etwa 850'000 Jahren, als die Eiszeiten länger wurden und sich die Eismassen weiter von den Polen entfernten als zuvor. Hinter dieser Abkühlung vermuteten viele Forscher fallende CO2-Werte.

Zu Unrecht, wie Hönisch im Magazin «Science» berichtet. «Diese Studie zeigt uns, dass Kohlendioxid nicht der Hauptauslöser war, obwohl unsere Daten darauf hindeuten, dass Treibhausgase und Klimawandel durchaus eng miteinander verbunden sind», sagt Hönisch.

Denn die heutigen Werte wurden in den vergangenen zwei Millionen Jahren nicht einmal annähernd erreicht. Während die Durchschnittswerte über Jahrmillionen bei 280 ppm (parts per million) lagen, erreichen sie inzwischen 385 ppm. Dies entspricht einer Zunahme um fast 40 Prozent.

(ap/frua)

Kommentare aktiv...

P. Beutler, Leissigen

Verfasst am: 19.6.2009 20:49

Tatsache bleibt, dass die sehr hohe und immer

noch zunehmende CO2-Konzentration menschgemacht... mehr

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I. Ndlovu, Nelspruit

Verfasst am: 19.6.2009 10:54

Da wird etwas noch vergessen..

..oder man spricht nicht darueber.. das... mehr

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I. Ndlovu, Nelspruit

Verfasst am: 19.6.2009 10:47

Der Film ist guenstig als DVD...

...erhaeltlich: Dt Titel: Eine unbequeme Wahrheit... mehr

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