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ABB hofft auf Desertec-Grossauftrag

Dienstag, 16. Juni 2009, 22:28 Uhr, Aktualisiert 17.06.2009, 1:23 Uhr

Solarstrom aus der Wüste soll schon in zehn Jahren 15 Prozent des Strombedarfs in Europa decken. Mitte Juli wollen sich grosse deutsche Firmen zusammenschliessen, um das spektakulärste Solarstromprojekt aller Zeiten zu realisieren. «10vor10»-Recherchen zeigen: Eine der Schlüsseltechnologien für das Grossprojekt kommt aus der Schweiz.

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ABB hofft auf «Desertec»-Grossauftrag

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Die Sonne als unerschöpfliche Energiequelle: 1 Prozent der Fläche der Sahara würde reichen, um die ganze Menschheit mit Strom zu versorgen. Nun soll die Vision vom Strom aus der Sahara Wirklichkeit werden: Die Deutsche Bank, die Münchner Rück, Siemens und der Stromkonzern RWE wollen sich zusammenschliessen, um das Projekt Desertec zu realisieren.

Der Bau riesiger Solarkraftwerke in der nordafrikanischen Wüste würde 400 Milliarden Euro kosten und könnte schon 2019 den ersten Strom liefern - unter der Voraussetzung, dass ein Standort in politisch stabilen Ländern gefunden wird.

Zur Gründungsversammlung Mitte Juli ist laut «10vor10» auch der Schweizer Elektrotechnik-Konzern ABB eingeladen. Das Unternehmen besitzt einerseits eine Schlüsseltechnologie zum Transport des Stroms über 4000 Kilometer vom Süden in den Norden und andererseits die Steuerungselemente für das Ausrichten der Solarspiegel nach der Sonne.

Noch ist das spektakuläre Vorhaben erst eine Ankündigung. Frühestens in zwei Jahren will die Münchner Rück konkrete Pläne auf den Tisch legen. Bei der Ausarbeitung ist die ABB wohl dabei. Gut möglich, dass da auch grössere Aufträge winken.

(sf/ap/sidd)

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R. Fauser, Augsburg

Verfasst am: 16.6.2009 23:16

Vorsicht ist geboten,

in diesem Fall konstruiert sich erneut ein... mehr

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