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800'000 funktionale Analphabeten in der Schweiz

Dienstag, 2. Juni 2009, 20:28 Uhr, Aktualisiert 21:04 Uhr

Der amtierende Mister Schweiz, André Reithebuch, hat zugegeben, an funktionalem Analphabetismus zu leiden. Damit hat der 22-Jährige ein Tabu gebrochen. In der Schweiz gibt es rund 800'000 Menschen, die sich mit Wort und Schrift schwer tun.

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Mister Schweiz ist Analphabet

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In Reithebuchs Altersklasse sind neun Prozent von funktionalem Analphabetismus betroffen. Mit steigendem Alter nimmt auch der Prozentsatz zu. Bei den 55- bis 75-Jährigen in der Schweiz sind sind es über 20 Prozent.

Die Schwäche lässt sich aber bis ins Erwachsenenalter durch das Besuchen von Kursen gut beheben. «Nach ein bis zwei Jahren ist man wieder à jour», sagt Hans-Peter Hauser vom Dachverband «Lesen und Schreiben».

«Ich habe schon in der Schule gemerkt, dass ich Schwierigkeiten habe mit Lesen und Schreiben», äusserte sich der Mister Schweiz gegenüber der «Tagesschau». In den folgenden Jahren habe er sich einigermassen durchmogeln können, da er nicht mehr so oft mit der deutschen Sprache konfrontiert war, erinnert sich der gelernte Zimmermann. In der Rekrutenschule habe er dann einen Wiederholungskurs besucht.

Hans-Peter Hauser ist erfreut über Reithebuchs Geständnis. «Nicht lesen und schreiben zu können ist ein Tabuthema», äussert er sich. «Wenn ein junger, prominenter Mann zu seiner Schwäche steht, macht das anderen Betroffenen Mut.»

(sf/bosy)

Kommentare aktiv...

W. kohl, basel

Verfasst am: 4.6.2009 12:29

Wo ist das Problem?

@U.Maier,die Definition des funktionalen... mehr

Zustimmen — 2 Leser sind auch dieser Meinung.
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R. Schwachsinn, Bern

Verfasst am: 3.6.2009 22:01

Böse Zungen...

...behaupten, dies könnte auch mit der auffälig... mehr

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R. Schwachsinn, Bern

Verfasst am: 3.6.2009 21:56

Quatsch...

Sie verwechseln hier wohl Bildung mit Einbildung,... mehr

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