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Bund tritt keimender Jugendgewalt entgegen

Montag, 25. Mai 2009, 9:08 Uhr, Aktualisiert 20:45 Uhr

Der Bundesrat will die Jugendgewalt besser erfassen und Gegenmassnahmen ergreifen. Er hat ein nationales Programm zur Prävention und Bekämpfung in Aussicht gestellt, das er mit den Kantonen, Städten und Gemeinden ausarbeiten will.

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Gewaltprävention bei Jugendlichen

Gewaltdelikte von Jugendlichen gehörten zum aktuellen Tagesgeschehen, heisst es in einem Expertenbericht, der aufgrund von drei Postulaten aus dem Nationalrat verfasst wurde. Jugendgewalt führe zu Verunsicherung und Besorgnis bei der Bevölkerung.

Gewalt gehe indes nur von einer geringen Minderheit von Jugendlichen aus, hält der Expertenbericht fest. Doch habe sie folgenschwere Auswirkungen auf die Opfer, die Gesellschaft und die Gewalttäter selber. Deshalb brauche es neben Interventions- und Repressionsmassnahmen auch eine Prävention.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) und die Jugendstrafurteilsstatistik (JUSUS) zeigen in den letzten 20 Jahren einen markanten Anstieg der Gewaltdelikte von Jugendlichen. Die Zahl der Körperverletzungen stieg um das Fünffache, die Zahl der Drohungen, Nötigungen und Erpressungen sogar um das Zehnfache.

Die Zunahme könnte auch durch eine verbesserte Aufklärungsquote oder häufigere Anzeigen der Opfer erklärt werden, heisst es in dem Bericht. Deshalb will der Bundesrat die «sehr lückenhaften» statistischen Grundlagen über die Gewalt, die von Jugendlichen ausgeht, verbessern.

Gleichzeitig soll die Machbarkeit einer regelmässigen «Dunkelfeldforschung» von nicht registrierten Strafdelikten geprüft werden. Der Bundesrat will im nächsten Jahr das Detailkonzept zur Prävention und Bekämpfung der Jugendgewalt und zur besseren Zusammenarbeit mit den Medien vorlegen.

Als Experten wurden Manuel Eisner vom Institute of Criminology der Unversität Cambridge (England) und Olivier Steiner (Fachhochschule Nordwestschweiz) beigezogen. Gefordert hatten den Bericht Postulate der jetzigen Bundesrätin Doris Leuthard (CVP/AG) und der Nationalrätinnen Viola Amherd (CVP/VS) und Chantal Galladé (SP/ZH).

(sda/bers)

Kommentare aktiv...

I. Ndlovu, Nelspruit

Verfasst am: 26.5.2009 9:31

P.S.

Diese Farmschule hatte keine Scheiben, das Dach... mehr

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S. M., Bern

Verfasst am: 26.5.2009 9:05

An Naivchen M und Naivchen S

Wir wissen es: 1. Nicht alle Jugendliche sind so... mehr

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S. M., Bern

Verfasst am: 26.5.2009 8:57

Die Linken ...

werden uns grandios zur Lösung des... mehr

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