Schweiz
Fussballverband: «Stadionverbot für Cupfinal-Chaoten»
Der Schweizerische Fussballverband SFV unterstützt die Forderungen von VBS-Chef Ueli Maurer nach einer konsequenten Umsetzung des Hooligan-Gesetzes. Der SFV kündigte zudem an, ein Exempel statuieren zu wollen: Die rund 60 Randalierer, die letzten Mittwoch am Cupfinal in Bern festgenommen worden waren, sollen ein konsequentes Stadionverbot erhalten.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Der SFV habe bei der Kantonspolizei um die Personendaten nachgefragt, erklärte Ulrich Pfister, Sicherheitschef des Verbandes, gegenüber der «Tagesschau». Sobald diese Daten vorlägen, «werden wir ein Exempel statuieren. Der SFV wird diesen Chaoten konsequent ein Stadionverbot erteilen.»
Ausdrücklich begrüsst werden vom Fussballverband die Forderungen von Bundesrat Ueli Maurer, die Täter aus der Anonymität herauszureissen. Der Chef des VBS forderte in der Sonntagspresse unter anderem die Veröffentlichung von Täterfotos im Internet, die Einführung von Fanpässen und Schnellgerichten sowie Sanktionen am Arbeitsplatz eines Hooligans.
«Es darf von einem Arbeitgeber nicht mehr toleriert werden, dass ein Mitarbeiter übers Wochenende als Chaot in oder um Stadien seine Freizeit verbringt und am Montag mit Krawatte wieder am Arbeitsplatz erscheint», erklärte Maurer.
Die Vizepräsidentin der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren, Karin Keller-Sutter, wehrte sich zuvor gegen den Vorwurf, der vorhandene gesetzliche Spielraum werde nicht ausgeschöpft.
«Die Polizei schöpft die Gesetze, die sie zur Verfügung hat, voll aus», sagt die St. Galler Regierungsrätin gegenüber der Nachrichtenagentur sda. «Eine andere Frage ist, ob der Spielraum ausreicht. Verglichen mit ausländischen Gesetzen - zum Beispiel in England - ist unser Gesetz jedoch relativ mild.»
In England werde die Missachtung des Stadionverbots aber beispielsweise mit bis zu sechs Monaten Gefängnis bestraft, sagt Keller-Sutter. Auch die Verwendung von Pyros und das Betreten des Spielfelds zögen drastische Bussen nach sich.
(sf/sda/ap/schl)
Meldungen im Tagesverlauf
- Mindestens 9 Tote nach Erdbeben in Italien
- Bundespräsident Gauck pocht in Israel auf Zwei-Staaten-Lösung
- Bundesgericht entscheidet: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
- Max Loong versucht sich an der Stange
- Kauflust in der Schweiz zieht weiter an
- Transfers und Gerüchte: Abraham möchte zum Hamburger SV
- Bircher und Hildenbrand zurückgetreten
- Wenig Überschuss für AHV, rote Null für IV
- Promis geben in Monaco Vollgas
- Wegpauschale nicht immer zulässig
- Zwei Schweizer bei Flugzeugunglück in Norddeutschland getötet
- Milliarden-Spritze für griechische Banken
- «Oranje» und Co. noch nicht in EURO-Form
- Opfer bei abgestürztem Kleinflugzeug in Deutschland sind vermutlich Schweizer
- Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
- Tunesischer Präsident will Potentatengelder zurück


Mindestens 9 Tote nach Erdbeben in Italien
Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
Bundespräsident Gauck pocht in Israel auf Zwei-Staaten-Lösung
Bundesgericht entscheidet: Kein Zeitaufschub für AKW Mühleberg
Kauflust in der Schweiz zieht weiter an
Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
Levrat lehnt Steuerabkommen ab
Facebook-Foto verleitet Räuber zu Überfall
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen














P. Jegerlehner, Ostermundigen
Verfasst am: 25.5.2009 18:10
H. Menzi
Den zweiten Teil Ihres Blogs kann ich voll und... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
H. Meyer, Waldburg
Verfasst am: 25.5.2009 17:32
...
Ja, ich wünsche mir auch Zustände wie in... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
L. link, Deutschland
Verfasst am: 25.5.2009 11:28
J. Wicki
Das sehe ich auch so. Ausschreitungen sollten... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten