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International

Bauer steckt Schweine mit Grippe an

Sonntag, 3. Mai 2009, 6:17 Uhr, Aktualisiert 12:29 Uhr

In Kanada hat ein Bauer seine Schweine mit dem Schweinegrippe-Virus angesteckt. Ägypten startete seine umstrittene Massenschlachtung von Schweinen, spricht aber von einer «allgemeine Gesundheitsmassnahme». In Mexiko starben drei weitere Menschen an dem Virus.

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Bauer steckt Schweine an
Video Mexiko-Stadt desinfiziert U-Bahn Bauer steckt Schweine an (03.05.09)
Video Bauer steckt Schweine an WHO beobachtet genau (03.05.09)
Video WHO beobachtet genau Mexiko-Stadt desinfiziert U-Bahn (03.05.09)

Die kanadischen Gesundheitsbehörden teilten mit, der Bauer aus der Provinz Alberta habe das Virus vom Typ H1N1 aus Mexiko eingeschleppt und auf seine Tiere übertragen.

Schweine unter Quarantäne

In den Tieren könnten sich neue Viren mischen, da sich Schweine auch mit menschlichen Influenza-Viren oder der Vogelgrippe infizieren können. Dies könnte nach Ansicht von Experten auch für den Menschen gefährliche neue Influenza-Viren hervorbringen. Die Schweine seien deshalb unter Quarantäne gestellt worden. Für die Lebensmittelsicherheit bestehe aber keine Gefahr. Der Bauer ist bereits wieder gesund.

Kairo: Schlachtung nichts mit Virus zu tun

In Ägypten begann unterdessen die umstrittene Massenschlachtung von Schweinen. Die Behörden hatten erklärt, die Massenschlachtung habe nichts mit der Schweinegrippe zu tun, sondern sei eine «allgemeine Gesundheitsmassnahme». In Kairo wurden 28'000 Schweine zu Schlachthöfen gefahren, wie die amtliche Nachrichtenagentur meldete. Im ganzen Land wurden nach Behördenangaben am Samstag 550 Tiere gekeult. Laut dem Landwirtschaftsministerium soll die Aktion drei bis vier Wochen dauern. In Ägypten ist noch kein Fall von Schweinegrippe bekannt.

473 Menschen in Mexiko infiziert

Nachgewiesen wurde das Virus vom Typ A/H1N1 mittlerweile in 18 Ländern. Neu kam zuletzt ein Fall in Irland dazu. Bei einem Iren, der vor Kurzem aus Mexiko zurückgekehrt war, hatte sich der Verdacht einer Infektion bestätigt. Zuvor hatten sich bereits Fälle in Italien und Costa Rica bestätigt.

In der Schweiz wurde das Virus bislang bei einer Person nachgewiesen. 17 Personen stehen noch unter dem Verdacht, sich angesteckt zu haben, darunter ein Aarauer Stadtrat. Die siebenköpfige Aarauer Stadtregierung steht deshalb unter Quarantäne.

In Mexiko stieg die Zahl der Personen, die sich nachweislich mit dem neuen Influenza-Virus A/H1N1 infiziert haben, auf 473. Auch die Zahl der Toten, die in den vergangenen zwei Tagen konstant bei 16 geblieben war, ist den Angaben zufolge auf 19 angewachsen.

(sda/fasc)

Kommentare aktiv...

B. Scheidegger

Bern
Verfasst am:
3.5.2009 22:32

 

I. Ndlovu

Nelspruit
Verfasst am:
3.5.2009 8:06

 

Tamiflu hilft ...

...Schwein im Nu... und bald gibts eine neue... mehr …

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E. Anywhere

St. Burnaby
Verfasst am:
3.5.2009 7:47

 

In Ägypten

geht es nicht so sehr um die Angst vor der... mehr …

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