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International

H1N1: Kommende Tage für Europa entscheidend

Samstag, 2. Mai 2009, 13:39 Uhr, Aktualisiert 21:18 Uhr

Für die WHO sind die nächsten Tage entscheidend, um genaue Erkenntnisse über die Ausbreitung der Schweinegrippe in Europa zu gewinnen. Die Lage sei aber unter Kontrolle. Laut WHO sind weltweit aus 16 Ländern insgesamt mindestens 650 Ansteckungen bestätigt. 17 Menschen sind der Krankheit bisher erlegen.

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Zahl der Schweinegrippe-Todesfälle steigt

Die Reaktion auf Erkrankungen von Reisenden, die nach Europa zurückgekehrt seien, sei sehr erfolgreich gewesen, aber «die nächsten Tage werden es zeigen», sagte der WHO-Direktor für weltweite Alarmierung und Reaktion, Mike Ryan, in Genf. Im Übrigen versuche die WHO immer noch, die Gefährlichkeit des neuen Virus in Mexiko endgültig zu ermitteln.

Italien meldete zuvor einen ersten bestätigten Fall von Schweinegrippe. Bei einem im toskanischen Massa unter Beobachtung gestellten Patienten sei jetzt das neue Virus vom Typ H1N1 nachgewiesen worden, teilte der Direktor des Spitals im Massa mit. Bei dem Betroffenen handelt es sich um einen jungen Mann.

Deutschland meldet derweil einen zweiten Fall einer Mensch-zu-Mensch-Übertragung. Das Virus wurde laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) bei einem 38-Jährigen aus Bayern bestätigt. Der Mann lag im selben Spitalzimmer wie ein infizierter Mexiko-Urlauber. Dieser hatte auch eine Krankenschwester angesteckt.

Damit ist die Zahl der mit Schweinegrippe infizierten Menschen in Deutschland auf sechs gestiegen - fünf davon in Bayern, einer in Hamburg. Laut RKI gibt es bundesweit derzeit 30 weitere Verdachtsfälle.

Am stärksten von der Schweinegrippe betroffen ist laut der WHO Mexiko als Ursprungsland der Krankheit: Dort erkrankten den jüngsten Erkenntnissen zufolge 433 Menschen, 16 starben.

In den USA wurden 161 Erkrankungen und ein Todesfall registriert. Kanada meldete 51, Spanien 15 und Grossbritannien 13 Fälle. Weitere vereinzelte Infektionen wurden in Neuseeland, Israel, Österreich, der Schweiz, Dänemark, Frankreich, den Niederlanden, Hongkong und Südkorea registriert.

Die WHO verschickte zudem 2,4 Millionen Einheiten des Medikaments Tamiflu in 72 Entwicklungsländer, um diese gegen den möglichen Ausbruch einer Schweinegrippe-Pandemie zu wappnen.

(agenturen/stom)

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E. Anywhere, St. Burnaby

Verfasst am: 3.5.2009 8:31

Thema

absolut verfehlt. Wer soll Sie eigentlich noch... mehr

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M. Dufek, Zürich

Verfasst am: 2.5.2009 20:29

Familie liebt Rumiflu

1983 wurde DDT durch eine neue Gesetzgebung in... mehr

Zustimmen — 3 Leser sind auch dieser Meinung.
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D. meier, arbon

Verfasst am: 2.5.2009 18:03

Die Angst raubt den Menschen das Gesicht

Angst ist nie ein guter Ratgeber: Ist es blosse... mehr

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