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Keine Ansteckung im Badener Grippefall

Freitag, 1. Mai 2009, 11:33 Uhr, Aktualisiert 20:30 Uhr

Aus dem Umfeld des Schweinegrippe-Patienten im Kantonsspital Baden (KSB) hat es bislang keinen Verdachtsfall gegeben. 13 Personen aus dem privaten Umfeld des jungen Mannes und 11 KSB-Mitarbeitende bleiben dennoch vorerst unter «Hausarrest».

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BAG fordert Wachsamkeit

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Die Ansteckungsgefahr sei minim, sagte der Aargauer Kantonsarzt Martin Roth auf Anfrage. Die Situation habe sich nicht verändert.

Der junge Mann war am Mittwoch aufgrund eines Missverständnisses nach Hause geschickt worden. Wenige Stunden später wurde er nach einem positiven Testergebnis des Nationalen Zentrums für Influenza in Genf wieder hospitalisiert.

Der Mann selber ist bei guter Gesundheit und wird im Verlauf der nächsten Tage definitiv aus dem Spital entlassen, wie KSB-Sprecher Stefan Wey festhielt. Zu diesem Zeitpunkt werde keine Ansteckungsgefahr mehr bestehen.

Nach der irrtümlichen Entlassung des Patienten aus dem KSB am Mittwoch waren 13 Personen identifiziert worden, die mit ihm Kontakt gehabt hatten. Sie werden wie 11 Mitarbeitende des KSB vorsorglich mit Tamiflu behandelt und müssen trotzdem bis zum Ende der Inkubationszeit zu Hause bleiben.

Nach seinen Ferien war der junge Mann am vergangenen Samstag von Mexiko über Philadelphia in die Schweiz geflogen. Weil Fieber aufgetreten war, hatte er den Hausarzt aufgesucht. Nach Absprache mit dem Kantonarzt wurde der Patient darauf im KSB isoliert.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Aufspürung aller Passagiere eingeleitet, welche mit dem Erkrankten im Flugzeug sassen.

(sda/from)

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