Schweiz
Auffallend viele Jugendliche unter Chaoten
Die diesjährigen 1.-Mai-Krawalle in Zürich sind glimpflicher ausgegangen als die Ausschreitungen in anderen Jahren. Am späten Abend beschädigte ein brennender Container das Gebäude der Beratungsfirma KPMG im Kreis 4 in Zürich. Ebenfalls spätabends erfolgte ein Farbanschlag auf eine CS-Filiale am Rigiblick in Zürich.
Zu weiteren Sachbeschädigungen kam es nicht. Polizisten wurden bei den Ausschreitungen keine verletzt. Alarmierend sei jedoch, dass auffallend viele Jugendliche und Kinder unter den rund 300 Chaoten gewesen seien, sagte der Einsatzleiter der Kantonspolizei Zürich. «Dass man einen Einsatz gegen Kinder leiten muss, ist schon bedenklich.» Der Anteil an Minderjährigen sei deutlich grösser gewesen als in anderen Jahren.
Als positiv wertete Maurer die Tatsache, dass viele Verhaftungen mit einem konkreten Grund vorgenommen worden seien, also nicht nur wegen Teilnahme an einer unbewilligten Demonstration, sondern wegen Brandstiftung oder dem Werfen von Steinen.
Auseinandersetzungen entlang der Langstrasse im Kreis vier seien dennoch nicht zu verhindern gewesen. Die Polizei setzte Tränengas und Gummischrot ein. Meldungen über verletzte Demonstranten liegen keine vor.
Die meisten der 83 verhafteten Chaoten waren Schweizer. Nur vereinzelt waren Ausländer an den Ausschreitungen beteiligt, so etwa drei Deutsche und drei Italiener. Im vergangenen Jahr wurden 301 Personen verhaftet.
Das 1.-Mai-Komitee kritisierte den Polizeieinsatz. Die Sicherheitsverantwortlichen des Komitees in ihren gelben Westen seien gezielt von der Polizei angegriffen worden. Zudem habe die Polizei die Krawallanten zum Zeughaushof getrieben, wo das 1.-Mai-Fest stattfand.
Auch in Lausanne schritt die Polizei nach einer friedlichen Kundgebung ein. Sie nahm einige vorübergehende Festnahmen vor.
(sda/from/schl/bosy)
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J. Stump, Zürich
Verfasst am: 3.5.2009 11:30
Da ich selber in Zürich wohne...
habe ich auch einen viel besseren Einblick in die... mehr
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R. Schmid, ZH-Unterland
Verfasst am: 2.5.2009 22:47
Glaube ich Ihnen nicht!
Das Polizei auf Lärmige Demonstranten welche... mehr
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R. Schmid, ZH-Unterland
Verfasst am: 2.5.2009 22:42
Lieber Polizeistaat als Anarchie und Chaos!
erstens gibt es in mehreren Ländern den ersten... mehr
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