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International

Neue Ansteckungen von Mensch zu Mensch

Freitag, 1. Mai 2009, 10:09 Uhr, Aktualisiert 02.05.2009, 9:05 Uhr

In Deutschland und Grossbritannien ist die sogenannte Schweinegrippe erstmals von Mensch zu Mensch übertragen worden. In beiden Fällen hatten die Betroffenen vor der Infizierung Kontakt mit angesteckten Rückkehrern aus Mexiko.

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Die Schweinegrippe weitet sich aus

Ein aus Mexiko zurückgekehrter Patient habe eine Krankenschwester in Bayern infiziert, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin mit. Die Frau ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums inzwischen wieder gesund.

Die schottischen Behörden teilten mit, ein 24-Jähriger Mann aus Schottland sei angesteckt worden. Er sei mit einem Ehepaar befreundet, das sich mit dem Virus während seiner Flitterwochen in Mexiko angesteckt hatte. Mensch-zu-Mensch-Infektionen gab es nach Angaben des RKI bisher auch in Mexiko, Spanien und den USA.

Erstmals tauchte ein Schweinegrippe-Fall in Dänemark auf, wie die Gesundheitsbehörden in Kopenhagen mitteilten. Das Virus ist auch in Frankreich bei zwei Personen bestätigt worden. Sie seien aus Mexiko gekommen und hätten sich somit nicht in Frankreich angesteckt, sagte Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot im Fernsehsender TF1.

Auch Asien ist jetzt betroffen: In Hongkong bestätigte Verwaltungschef Donald Tsang die Erkrankung bei einem Mexikaner, der am Vortag nach einem Zwischenstopp in Shanghai mit dem Flugzeug eingetroffen war.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigte die Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch in Europa zunächst nicht. Bis jetzt läge der WHO nur die Bestätigung einer solchen direkten Übertragung aus den USA vor, sagte der WHO-Sprecher Gregory Hartl in Genf.

Die Alarmstufe werde auf sechs erhöht, sobald einen Übertragung von Mensch zu Mensch in zwei verschiedenen Regionen der Welt bestätigt sei, sagte er weiter. Weltweit sind nach Angaben der WHO über 330 Infektionen mit dem neuen Grippevirus bestätigt.

Die meisten Behörden und Unternehmen schlossen, wie von den mexikanischen Behörden angeordnet, ihre Betriebe für fünf Tage, um die Ausbreitung der Seuche zu bremsen. Unterdessen traf ein erstes Flugzeug mit Hilfsmitteln zum Schutz der Bevölkerung aus China ein. Darunter sind mehrere Millionen Mundschutzmasken.

Die Bezeichnung der Seuche als Schweinegrippe sorgte für Unmut. Die WHO beschloss deshalb, die Krankheit nach dem Erreger künftig «Influenza A (H1N1)» zu nennen.

Die WHO gab damit dem Druck der fleischverarbeitenden Industrie nach. Denn an dem H1N1-Virus, das Elemente von Erregern enthält, die bei Schweinen, Vögeln und Menschen auftreten, ist bislang noch kein Borstenvieh erkrankt.

Derweil hat eine Maschine der US-Fluggesellschaft United Airlines auf dem Flug von München nach Washington eine unplanmässige Zwischenlandung in Boston eingelegt, weil eine Passagierin über grippeartige Beschwerden geklagt hat. Die 53-Jährige habe den Flugbegleitern von ihren Symptomen berichtet, sagte der Sprecher des Flughafens Boston.

An Bord waren 245 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Es ist noch nicht klar, was die Beschwerden der Frau verursacht hat und ob sie an der Schweinegrippe erkrankt ist.

(sda/bosy)

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M. Dufek, Zürich

Verfasst am: 1.5.2009 12:10

Familie liebt Rumiflu

Ich frage mich nur wie es sein würde, als ein... mehr

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