Schweiz
Verein gegen Killer-Games gegründet
Im Kampf gegen elektronische Brutalo- und Killerspiele ist in Bern die Vereinigung gegen mediale Gewalt aus der Taufe gehoben. Rund 60 Personen nahmen an der Gründungsversammlung teil.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Die Gründungsversammlung wählte ein Co-Präsidium mit zwei bernischen SP-Grossräten: Initiant Roland Näf und Ursula Brunner. Neben SP-Leuten sind auch Vertreter von FDP, SVP und EVP in der Vereinigung dabei.
Näf engagiert sich seit längerer Zeit für besseren Jugendschutz vor exzessiver Gewalt in Computerspielen. So reichte er anfangs April in Bern Strafanzeige gegen fünf Anbieter des Killer-Games «Manhunt 2» ein. In diesem Computerspiel sei eine neue Stufe der Gewalttätigkeit erreicht, das Spiel verstosse gegen den Brutalo-Artikel des Strafrechts. Die Anzeige sei noch hängig, sagte Näf.
Für den Jugendschutz vor solchen Spielen sorgt die Branche eigentlich selbst: Die in der Swiss Interactive Entertainment Association (SIEA) zusammengeschlossenen Hersteller, Händler und Importeure haben einen «Code of Conduct» ausgearbeitet und geben Altersempfehlungen heraus. Sie halten das für ausreichend.
Keine Kontrolle übt auch die Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) aus. Nach Auskunft des Bundesamts für Polizei kümmert sich die Behörde weder um verkaufte noch um online gespielte Spiele.
Die Justiz befasste sich erst einmal mit Brutalo-Games: Das Verfahren war ebenfalls auf eine Anzeige von Näf hin gegen Händler des Spiels «Stranglehold» in Gang gekommen. Der angeklagte Chef einer Mediamarkt-Filiale war im Juni 2008 von einer Berner Einzelrichterin freigesprochen worden.
(sda/fasc)
Meldungen im Tagesverlauf
- Erdbeben Italien: «Es gibt Opfer. Die Situation ist sehr ernst»
- Kauflust in der Schweiz zieht weiter an
- Beschwerde von AKW-Mühleberg-Betreiberin BKW abgelehnt
- Gerüchte und Transfers: Hazard twittert sich zu Chelsea
- Bircher und Hildenbrand zurückgetreten
- Wenig Überschuss für AHV, rote Null für IV
- Promis geben in Monaco Vollgas
- Wegpauschale nicht immer zulässig
- Milliarden-Spritze für griechische Banken
- Zwei Schweizer bei Flugzeugunglück in Norddeutschland getötet
- «Oranje» und Co. noch nicht in EURO-Form
- Opfer bei abgestürztem Kleinflugzeug in Deutschland sind vermutlich Schweizer
- Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
- Tunesischer Präsident will Potentatengelder zurück
- Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
- Miami Heat legen im Conference-Final vor


Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Erdbeben Italien: «Es gibt Opfer. Die Situation ist sehr ernst»
Beschwerde von AKW-Mühleberg-Betreiberin BKW abgelehnt
Wenig Überschuss für AHV, rote Null für IV
Milliarden-Spritze für griechische Banken
Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
Levrat lehnt Steuerabkommen ab
Facebook-Foto verleitet Räuber zu Überfall
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe














S. Lendenmann, Schaffhausen
Verfasst am: 29.4.2009 13:43
Killerspiele
..spiele auch ich und bin auch noch keine 18... mehr
Zustimmen — 5 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
M. Baldinger, Zürich
Verfasst am: 29.4.2009 13:10
Killerspiele
... sind nicht gefährlicher als Filme oder das... mehr
Zustimmen — 2 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
M. Erker, Homeland
Verfasst am: 29.4.2009 12:46
The Club
Ich werde wohl einen... mehr
Zustimmen — 1 Leser ist auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten