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«Unsere Piloten sind verunsichert und beunruhigt. Wir möchten wissen, wie häufig die Luft im Flugzeug vergiftet ist», sagte Henning M. Hoffmann, Geschäftsführer von Aeropers im Interview mit dem «SonntagsBlick».
Gift statt frische Luft
In den vergangenen Jahren ist es immer wieder zu Erkrankungen von Piloten und Flight-Attendants gekommen, bisweilen führten diese gar zu Arbeitsunfähigkeit.
Schuld ist das Nervengift Trikresylphosphat (TCP), ein Nebenprodukt, das bei der Erhitzung von fossilem Brennstoff entstehen kann. Das Problem liegt dabei in den Triebwerken der Maschinen.
In fast allen modernen Linienflugzeugen erfolgt die Belüftung des Kabinenraums über die Triebwerke. Sind sie defekt, können anstelle von frischer Luft giftige Abgase eindringen.
Treffen der Verbände
Auf Anfrage von «SonntagsBlick» schreibt die Swiss: «Wir haben im Durchschnitt weniger als einen Fall mit sichtbarem Rauch pro Jahr.» Und freilich sei dies ein Problem, mit dem sich alle Airlines konfrontiert sähen, schreibt das Blatt.
Etwas weiter sind hierbei die Briten. Laut einer von der Regierung in Auftrag gegebenen Untersuchung kommt es alle 2000 Flüge zu einem solchen «Fume Event».
Auch bei der Swiss kommt nun Bewegung in die Sache. Am 8. Mai treffen sich die Mitglieder der Verbände, um dem Problem für ihre Mitglieder auf den Zahn zu fühlen.
(sf/from)
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