Wirtschaft
Sika mit 12,7 % weniger Umsatz
Der harte Winter und die Rezession in den Industrieländern haben den Bauchemiekonzern Sika im ersten Quartal dieses Jahres gebremst. Der Umsatz ging im Vorjahresvergleich um 12,7 Prozent auf 888 Millionen Franken zurück, wie das Unternehmen mitteilte.
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In Lokalwährungen schrumpften die Verkäufe hingegen nur um 6,7 Prozent. Die Einbusse konzentrierte sich auf die Industrieländer, während der Umsatz in den Schwellenländern weiter zunahm. So erzielte die Region Lateinamerika eine Umsatzzunahme in Lokalwährungen von 13,4 Prozent. Der Bereich Indien, Naher Osten, Afrika wuchs um 8,3 Prozent.
Sika erklärt den Umsatzrückgang im ganzen Konzern mit zwei Gründen: Erstens bremste der strenge Winter viele Bauaktivitäten in Nordeuropa und Nordamerika. Und zweitens wirkte sich die Krise auf die Bauindustrie aus und bremste das Neugeschäft.
Der Konzern reagierte bereits mit Kurzarbeit in Deutschland, Italien und der Schweiz und überprüft zurzeit länderübergreifende Optimierungen. Obwohl der März wieder ein Umsatzwachstum brachte, wagt Sika keine Prognose für das ganze Jahr.
(ap/fasc)
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