Schweiz
«Luchs»: Ausländische Polizisten am Einsatz beteiligt
Details zum umstrittenen Einsatz in Arth/SZ
Untersuchungsprotokolle des «Luchs»-Einsatzes vom 4./5. Juni 2005 dokumentieren bisher unbekannte Fakten und Fahndungspannen. So wird klar, dass beim Einsatz deutsche und österreichische Polizisten mit dabei waren, wie «10vor10» berichtet.
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Die ausländischen Polizisten waren mit einer so genannten Vertrauensperson angereist, welcher die Aufgabe hatte, den mutmasslichen Mörder vor der Verhaftung zu identifizieren. Dabei haben sich die Schweizer Polizisten offenbar zu sehr auf ihre ausländischen Kollegen verlassen.
Das bestätigt der zuständige Schwyzer Untersuchungsrichter Georg Boller gegenüber «10 vor 10»: «Sie haben sich nur auf die Infos der ausländischen Polizei abgestützt – sie haben sich also nur an die ausländischen Polizisten gehalten, als sie ihre Entscheide trafen.»
In der Folge missglückte die Observation des mutmasslichen Mörders, für welche Zürcher Kantonspolizisten verantwortlich waren. Die Zürcher verloren den Überblick und schickten ihre Innerschweizer Kollegen der Sondereinheit Luchs dem falschen Auto mit zwei völlig unbeteiligten Jugendlichen hinterher.
Beim Zugriff ereignete sich das nächste Missgeschick. Als der Einsatzleiter mit seiner Pistole die Scheibe des Autos mit dem vermeintlichen Mörder einschlug, ist offenbar ein Gegenstand ins Wageninnere geflogen.
Bruno Schelbert, der Anwalt des einen Opfers sagte dazu gegenüber «10 vor 10»: «Ich habe einen Hinweis bekommen, dass beim Einschlagen der Scheibe ein Gegenstand ins Autoinnere geflogen ist, wahrscheinlich eine Pistole oder der Lampenaufsatz einer Pistole.»
Der Einsatzleiter hat bei den Einvernahmen abgestritten, beim Zuschlagen die Pistole oder auch nur die Lampe verloren zu haben. Hingegen gab sein Stellvertreter dem Untersuchungsrichter zu Protokoll: «Ich gehe davon aus, dass mit einer Waffe die Scheibe eingeschlagen wurde und dabei die aufsetzbare Lampe ins Wageninnere fiel.»
Ob nun die Pistole oder nur der Lampenaufsatz ins Wageninnere fiel: Rechtsanwalt Bruno Schelbert sagt, er vermute, wegen diesem Missgeschick sei der Adrenalinspiegel der Elite-Polizisten zusätzlich angestiegen und sie hätten deshalb unverhältnismässig hart zugeschlagen.
Die Luzerner Kantonspolizei und auch die Zürcher Kantonspolizei wollten wegen dem noch nicht definitiv abgeschlossenen Strafverfahren keine Stellung nehmen.
(sf/schl)
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E. Anywhere, St. Burnaby
Verfasst am: 18.4.2009 9:24
Treffen sich
Ein Schweizer, ein Österreicher und ein... mehr
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J. Calöri, Chur
Verfasst am: 18.4.2009 8:33
Wusst' ich es doch
Unsere Leute sind schon super. Wenn nur die... mehr
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P. Beutler, Leissigen
Verfasst am: 17.4.2009 23:28
Ich war damals noch Luzerner Kantonsparlamentarier
und habe zu dieser Angelegenheit 2005 eine... mehr
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