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International

Sudan will Hilfsorganisationen wieder zulassen

Freitag, 17. April 2009, 9:45 Uhr, Aktualisiert 09:52 Uhr

US-Senator Kerry versucht zu vermitteln

Die sudanesische Regierung will nach der Ausweisung von Hilfsorganisationen und der Ankündigung einer «Sudanisierung» der Hilfe doch wieder ausländische Helfer zulassen.

Ein Porträt von Omar al-Baschir.
Der sudanesische Präsident Omar al-Baschir versucht sich weiterhin dem internationalen Haftbefehl zu entziehen. (reuters)

Das berichtete der US-Senator John Kerry, der sich derzeit zu Gesprächen im Sudan aufhält, wie die Zeitung «Sudan Tribune» in ihrer Online-Ausgabe schrieb. Bei Treffen mit Vertretern der Regierung in Khartum sei ihm versichert worden, dass «einige der Kapazitäten» zur Hilfe für die Menschen in der westsudanesischen Konfliktregion Darfur «wiederhergestellt» würden.

Die sudanesische Regierung hatte 13 Hilfsorganisationen ausgewiesen, nachdem der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag am 4. März Haftbefehl gegen den sudanesischen Präsidenten Omar al-Baschir wegen Kriegsverbrechen in Darfur erlassen hatte.

Die sudanesischen Behörden werfen den betroffenen Hilfsorganisationen Zusammenarbeit mit dem Gericht vor. Die UNO befürchtet, dass das Arbeitsverbot für die Helfer gravierende Folgen für die Versorgung von mehr als einer Millionen Flüchtlinge in Darfur hat.

Kerry warnte, dass die jetzt angekündigte Widerzulassung nur einiger ausländischer Hilfsorganisationen für die Versorgung der 2,3 Millionen Flüchtlinge in der westsudanesischen Konfliktprovinz Darfur womöglich nicht ausreiche.

Gleichzeitig rief er die Rebellen in Darfur zu einer Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Ohne Frieden für Darfur drohten in der Region weitere blutige Konflikte, sagte der Vorsitzende des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des US-Senats.

(sda/hues)

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W. Kathriner, Sarnen

Verfasst am: 17.4.2009 14:51

Hoffnung kommt auf

nun sind langsam wieder Männer und Frauen am... mehr

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