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Dazu kommen zirka 20 Milliarden Tonnen CO2-Äequivalente aus den Emissionen von Methan, Lachgas, synthetischen Gasen und aus der Abholzung. Lag die Zunahme der CO2-Emissionen zwischen 1990 und 1999 noch bei etwa 1 Prozent pro Jahr, so stieg sie in der Periode 2000 bis 2007 auf 3,5 Prozent pro Jahr.
Diese Zunahme ist stärker als das ungünstigste Szenario, das der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) seinen Prognosen zugrunde legte. Die Zunahme sei daher sehr besorgniserregend - so das Bundesamt für Umwelt (BAFU) -, auch wenn die Weltwirtschaftskrise wahrscheinlich zu einer Reduktion dieser hohen Wachstumsraten führen werde.
China und USA grösste Dreckschleudern
Die fünf weltweit grössten Emittenten, China (24 % der globalen CO2-Emissionen), USA (21 %), EU-15 (12 %), Indien (8%) und Russland (6 %), sind für fast drei Viertel der globalen CO2-Emissionen verantwortlich.
Die Pro-Kopf Emissionen dieser Länder sind allerdings sehr unterschiedlich. Sie betragen in den USA 19,4 Tonnen pro Kopf, in Russland 11,8 t/Kopf, in der EU-15 8,6 t/Kopf, in China 5,1 t/Kopf und in Indien 1,8 t/Kopf.
In der Schweiz beträgt die CO2-Emission 5,8 Tonnen pro Kopf. Berücksichtigt man auch die so genannten grauen Emissionen, die durch den Import von Konsumgütern und elektrischem Strom entstehen, so steigen in der Schweiz die CO2-Emissionen auf über 10 Tonnen pro Kopf.
(sda/hues)
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