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Schule wird harmonischer

Montag, 6. April 2009, 10:35 Uhr, Aktualisiert 20:38 Uhr

HarmoS tritt in Kraft

Im Kanton Tessin ist das Referendum gegen HarmoS gescheitert. Somit haben zehn Kantone das Konkordat ratifiziert. Dies hat zur Folge, dass die interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule in Kraft treten kann.

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HarmoS tritt in Kraft

Mit dem Beitritt von zehn Kantonen kann das HarmoS-Konkordat für diejenigen Kantone in Kraft treten, welche es ratifiziert haben. Vor dem Tessin waren bereits die neun Kantone Genf, Glarus, Jura, Neuenburg, Schaffhausen, St. Gallen, Waadt, Wallis und Zürich beigetreten.

Ob HarmoS bereits zu Beginn des neuen Schuljahres nach den Sommerferien in Kraft gesetzt wird oder erst 2010, will der Vorstand der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) im Mai entscheiden.

Wenn 18 Kantone dem Konkordat zugestimmt haben, kann der Bund auch dessen Einführung gesamtschweizerisch verfügen. Dies versucht die SVP-Fraktion jedoch mit einer parlamentarischen Initiative zu verhindern.

Sie will die von der Bundesverfassung vorgesehene Möglichkeit aufheben, interkantonale Verträge allgemeinverbindlich zu machen. Es gehe nicht an, dass einzelnen Kantonen der Wille der anderen aufgezwungen werde, argumentiert die SVP.

Im Tessin scheiterte die Junge SVP mit der Lancierung des Referendums kläglich. Statt der notwendigen 7000 Unterschriften kamen nur etwas mehr als deren 1000 zusammen, wie Laura Filippini, die Präsidentin der Jungen SVP, sagte.

HarmoS ist im Tessin insofern relativ unbestritten, als dass sich für den Südkanton mit einem Beitritt nicht viel ändert. Es sei vorteilhafter, HarmoS anzunehmen als sich später allenfalls einem Bundesbeschluss fügen zu müssen, lautete der Tenor im Grossen Rat.

Die Kantone Luzern, Graubünden, Thurgau und Nidwalden lehnten in Volksabstimmungen das Konkordat ab. In den Kantonen Bern, Freiburg und Zug ist der HarmoS-Beitritt durch die Parlamente beschlossen.

Im Kanton Bern wird am kommenden 27. September über das Referendum abgestimmt. In Freiburg und Zug laufen die Referendumsfristen.

HarmoS bringt einen einheitlichen Lehrplan, einheitliche Lehrmittel und zwei Fremdsprachen in der Volksschule. Zudem werden der Schuleintritt im Laufe des fünften Lebensjahres und ein zweites obligatorisches Kindergartenjahr realisiert. Eingeführt werden Blockzeiten und - wo nötig - Betreuungsangebote ausserhalb des Unterrichts.

HarmoS soll auch Familien mit Kindern den Kantonswechsel erleichtern und den Besuch von Berufsschulen und Gymnasien in anderen Kantonen vereinfachen. Für die Gegner von HarmoS sind insbesondere der Schuleintritt zu früh und die zwei Kindergartenjahre zu viel.

(sf/sda/ap/kooe/schj)

Kommentare aktiv...

P. hintermeister, romanshorn

Verfasst am: 7.4.2009 12:14

leider nur bei Grossmäulern

na also W.K., tun Sie's doch, worauf warten Sie... mehr

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P. Soltermann, Hangzhou

Verfasst am: 7.4.2009 0:46

Bildungsresistente Einblidung

Uebergebildete Leere an bildunfsfremde Adresse,... mehr

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P. Beutler, Leissigen

Verfasst am: 6.4.2009 23:38

Zusammenfassend kann festgestellt

werden:die grossen Kantone... mehr

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