International
Personaldebatte entzweit NATO
Streit um Posten des Generalsekretärs
Die NATO hat sich am Freitag noch nicht auf einen neuen Generalsekretär einigen können. Es werde noch mehr Zeit für die Diskussion am Samstag benötigt, verlautete am späten Abend aus diplomatischen Kreisen. Die Vertagung der Entscheidung ist ein Rückschlag für Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Sie hatte zum Auftakt des NATO-Gipfels erklärt, sie rechne mit einer Einigung auf den dänischen Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen noch während des Arbeitsessens in Baden-Baden.
Widerstand kam vor allem aus der Türkei, aber auch die USA unterstützen seine Kandidatur nur halbherzig, verlautete aus diplomatischen Kreisen.
Die Türkei ist vor allem wegen der Mohammed-Karikaturen gegen Rasmussen. Sie waren in einer dänischen Zeitung erschienen und Rasmussen hatte sie als Ausdruck der Pressefreiheit verteidigt. Seitdem ist der Däne in Teilen der muslimischen Welt ein rotes Tuch.
Zum anderen hat er nichts zur Schliessung eines kurdischen Fernsehsenders unternommen, der aus Dänemark sendet.
Bundeskanzlerin Merkel zeigte sich vor dem Arbeitsessen äusserst zuversichtlich. «Wir werden das heute Abend in Ruhe bestimmen», hatte sie in einem Fernsehinterview gesagt. Auch Bundesaussenminister Frank Walter Steinmeier hatte ebenfalls erklärt, «die Einigungsbemühungen sind schon sehr weit».
Nun wird die Personaldebatte den politischen Teil des Gipfels am Samstag in Strassburg beschäftigen.
Der dänische Ministerpräsident hatte erst zuvor wochenlange Spekulationen beendet und erstmals offiziell seine Kandidatur für den Posten des NATO-Generalsekretärs bestätigt. Eine Sprecherin von Fogh Rasmussens Liberaler Partei sagte im dänischen Fernsehsender TV2, dieser habe seine Parteikollegen am Freitagmorgen vor seiner Abreise zum NATO-Gipfel in Baden-Baden und Strassburg über seine Bewerbung informiert.
Der Ministerpräsident wird seit Wochen als Spitzenkandidat für die Nachfolge von Amtsinhaber Jaap de Hoop Scheffer genannt.
(ap/halp)
Meldungen im Tagesverlauf
- Wegpauschale nicht immer zulässig
- Zwei Schweizer bei Flugzeugunglück in Norddeutschland getötet
- Milliarden-Spritze für griechische Banken
- «Oranje» und Co. noch nicht in EURO-Form
- Opfer bei abgestürztem Kleinflugzeug in Deutschland sind vermutlich Schweizer
- Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
- Tunesischer Präsident will Potentatengelder zurück
- Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
- Miami Heat legen im Conference-Final vor
- Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Shaqiri erneut «Spieler des Jahres»
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor den USA


Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
Milliarden-Spritze für griechische Banken
Zwei Schweizer bei Flugzeugunglück in Norddeutschland getötet
Opfer bei abgestürztem Kleinflugzeug in Deutschland sind vermutlich Schweizer
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Afghanistan: Gasangriffe sollen Mädchen vom Schulbesuch abhalten
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe






















J. Stump, Zürich
Verfasst am: 4.4.2009 16:36
2. Teil
einen Anschluss gesucht haben, weil die... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
J. Stump, Zürich
Verfasst am: 4.4.2009 16:29
Erklärung
Mit dem letzten Satz wollte ich dies sagen: Je... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
J. Stump, Zürich
Verfasst am: 4.4.2009 14:26
Früher oder später...
wird die NATO einen anderen für den Posten des... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten