International
Berlusconi brüskiert seine NATO-Partner
Telefongespräch statt Zeremonien
Als die Regierungschefs der NATO-Staaten den symbolträchtigen Marsch über die Rheinbrücke begangen haben, um dort auf Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy zu treffen, war Italiens Premier Silvio Berlusconi mit einem Telefongesprächs beschäftigt. Er hätte den türkischen Regierungschef Recep Tayyip Erdogan zu überzeugen versucht, Anders Fogh Rasmussen als neuen NATO-Chef zu akzeptieren, hiess es aus italienischen Kreisen.
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Statt mit den Delegationen über die Rheinbrücke nach Strassburg zu gehen, blieb er am deutschen Ufer in Kehl und sprach sich via Handy mit Erdogan ab.
Schon das Familienfoto der Staats- und Regierungschefs auf der Rheinbrücke zwischen Kehl und Strassburg fand ohne ihn statt. Berlusconi blieb alleine in Kehl, spazierte am Rheinufer entlang und telefonierte.
Der italienische Premier hatte die Gastgeberin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, bereits bei der Begrüssung ignoriert. Er stieg aus seiner Limousine aus und ging zunächst in Richtung Rhein, um zu telefonieren.
Merkel setzte die Begrüssung der Staats- und Regierungschef fort. Als der britische Premierminister Gordon Brown als letzter Gast eintraf, telefonierte Berlusconi immer noch. Merkel beschritt schliesslich ohne Berlusconi mit den anderen Staats- und Regierungschefs die Rheinbrücke. Berlusconi folgte später alleine - aber er telefonierte auch dann noch.
(ap/fref)
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H. Huber, St.Gallen
Verfasst am: 4.4.2009 20:19
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W. Kathriner, Sarnen
Verfasst am: 4.4.2009 17:44
also Frau Meier
warum sagen Sie nicht, dass Sie mit N. Wiederkehr... mehr
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H. Meier, Zürich
Verfasst am: 4.4.2009 17:43
Das geht mir auch so ;-)
Ich will mir gar nicht vorstellen, dass Sie eine... mehr
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