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Reiseverbot für Schweizer Banker

Freitag, 27. März 2009, 12:22 Uhr, Aktualisiert 28.03.2009, 18:13 Uhr

US-Steuerbehörde im Kampf gegen Steuersünder

Die US-Steuerbehörde IRS erhöht den Druck auf Steuerhinterzieher, die ihr Geld mit Hilfe von Schweizer Banken vor dem Fiskus versteckt haben. Ins Visier der Behörden geraten aber auch zunehmend die Bankberater. Schweizer Privatbanken fürchten nun, dass ihre Mitarbeiter von der Justiz belangt werden und verbieten ihnen Reisen ins Ausland.

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Reiseverbot für Schweizer Banker

IRS-Chef Douglas Shulman gab am Donnerstag an einer Telefonkonferenz mit den Medien bekannt, dass seine Behörde Kunden von Banken im Ausland unter fairen aber harten Bedingungen anbiete, ihre Situation zu bereinigen.

Wer sich jetzt freiwillig melde, könne die Steuern samt den Verzugszinsen innerhalb von sechs Jahren zurückzahlen. Hinzu komme eine Busse von 20 Prozent des Höchstbetrags, der je auf dem ausländischen Bankkonto gelegen habe, sagte Shulman.

«Es geht vor allem um Kunden der UBS. Aber auch die Kunden von anderen Banken mit Sitz im Ausland werden sich jetzt genau überlegen, ob und wie sie mit der Steuerbehörde reinen Tisch machen wollen», sagte der SF-Korrespondent Arthur Honegger in New York gegenüber der «Tagesschau».

Wie die Online-Ausgabe der «Financial Times Deutschland» berichtet, sagten mehrere hochrangige Schweizer Bankmanager, das harte Vorgehen gegen das Bankgeheimnis habe die Banken eingeschüchtert. Deshalb wurde ein Reiseverbot für Banker ausgesprochen.

Laut Medienberichten hat die UBS bereits 2008 aus Furcht vor der US-Steuerbehörde den Mitarbeitern des ehemaligen Private-Banking-Teams Reisen in die USA verboten. Die UBS selbst bestätigte entsprechende Berichte aber nicht.

Ursache dafür war der Fall des früherern UBS-Mitarbeiter Bradley Birkenfeld, der den US-Steuerbehörden im Mai 2008 ins Netz ging.

Dem Ex-Direktor der UBS-Private-Banking-Abteilung konnte nachgewiesen werden, im Ausland betrügerische Anlagefonds und Firmen gegründet zu haben, um rund 150 Millionen Dollar an Vermögen reicher Klienten zu verbergen, wie «NZZ Online» berichtet.

Die immer noch hängige Zivilklage gegen die UBS beruht vor allem auf Informationen, die Birkenfeld den Behörden offenlegte.

(sf/ap/godc)

Kommentare aktiv...

E. Wille, Rosenfeld

Verfasst am: 27.3.2009 23:10

Wir beharren nicht so darauf, dass

die Schweiz ein befreundetes Land ist. Das ist... mehr

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P. Mutschalowa, Sankt Petersburg

Verfasst am: 27.3.2009 22:04

Freunde

darum habe ich auch gesagt "sogenannte... mehr

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E. Wille, Rosenfeld

Verfasst am: 27.3.2009 21:21

Der eine oder andere mit Sicherheit

- ist ja auch klar. Im Übrigen empfehle ich... mehr

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