International
USA mit eigenem Plan zu Steueroasen
Geithner stellt in Washington Reformpläne vor
US-Präsident Barack Obama wird am G20-Weltfinanzgipfel am 2. April in London eine Initiative gegen Geldwäscherei und Steueroasen präsentieren. Das teilte US-Finanzminister Timothy Geithner in Washington mit.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Im US-Kongress ist ein Gesetzesentwurf aus den Reihen von Obamas demokratischer Partei hängig, der sich gegen Steueroasen richtet und auch die Schweiz namentlich nennt. Nähere Angaben dazu wurden nicht bekannt.
Geithner hielt indes im Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses fest, dass das bisherige System der Finanzmärkte grundlegende Fehler habe und verantwortlich für die schwerste globale Finanzkrise seit Generationen sei. «Eine umfassende Reform ist erforderlich, um darauf zu reagieren - keine bescheidenen Reparaturen an den Rändern, sondern neue Spielregeln.»
Hedgefonds, Private-Equity-Fonds und Risikokapitalfonds müssen den Vorschlägen zufolge künftig bei der Börsenaufsicht angemeldet werden, wenn ihr Anlagevolumen eine bestimmte, noch festzulegende Grösse übersteigt. Das würde bedeuten, dass sie ihre Bücher den Regulierern offenlegen müssen.
Das in Hedgefonds weltweit gesammelte Kapital wird auf 1,5 Billionen Dollar geschätzt. Die Fonds arbeiten bisher meist ohne jegliche Regierungsaufsicht. Der massive Verkauf von Aktien und anderen Papieren durch Hedgefonds wurde im Herbst vergangenen Jahres als eine Ursache für die starken Ausschläge an den Börsen genannt.
Der Markt der Credit Default Swaps, eigentlich vorgesehen als Kreditversicherungen, wird weltweit mit etwa 60 Billionen Dollar angegeben. Ihr Wertverlust spielt eine prominente Rolle in der Finanzmarktkrise. Der Handel mit CDS und anderen Derivaten soll den US-Plänen zufolge erstmals staatlichen Regeln unterworfen werden.
Die internationale Regulierung der Finanzmärkte ist eines der wichtigsten Themen des G20-Gipfels am Mittwoch und Donnerstag kommender Woche in London. Die USA waren bislang zurückhaltend gegenüber Forderungen aus Europa, der Krise mit schärferen Regulierungen und Kontrollen zu begegnen. Der französische Premierminister Fillon erklärte aber am Dienstag, Obama habe sich nach langem Zögern nun doch der europäischen Position genähert.
(ap/sda/bers)
Meldungen im Tagesverlauf
- Wegpauschale nicht immer zulässig
- Milliarden-Spritze für griechische Banken
- Zwei Schweizer bei Flugzeugunglück in Norddeutschland getötet
- «Oranje» und Co. noch nicht in EURO-Form
- Opfer bei abgestürztem Kleinflugzeug in Deutschland sind vermutlich Schweizer
- Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
- Tunesischer Präsident will Potentatengelder zurück
- Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
- Miami Heat legen im Conference-Final vor
- Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Shaqiri erneut «Spieler des Jahres»
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor den USA


Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
Zwei Schweizer bei Flugzeugunglück in Norddeutschland getötet
Milliarden-Spritze für griechische Banken
Opfer bei abgestürztem Kleinflugzeug in Deutschland sind vermutlich Schweizer
Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
Levrat lehnt Steuerabkommen ab
Facebook-Foto verleitet Räuber zu Überfall
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe






















A. Guant, Sunybeach
Verfasst am: 27.3.2009 16:04
Die grössten Geldwäscher
sind jene Staaten, welche die grössten... mehr
Zustimmen
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten