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International

USA mit eigenem Plan zu Steueroasen

Donnerstag, 26. März 2009, 16:24 Uhr, Aktualisiert 27.03.2009, 8:59 Uhr

Geithner stellt in Washington Reformpläne vor

US-Präsident Barack Obama wird am G20-Weltfinanzgipfel am 2. April in London eine Initiative gegen Geldwäscherei und Steueroasen präsentieren. Das teilte US-Finanzminister Timothy Geithner in Washington mit.

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Geithners Pläne und die UBS

Im US-Kongress ist ein Gesetzesentwurf aus den Reihen von Obamas demokratischer Partei hängig, der sich gegen Steueroasen richtet und auch die Schweiz namentlich nennt. Nähere Angaben dazu wurden nicht bekannt.

Geithner hielt indes im Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses fest, dass das bisherige System der Finanzmärkte grundlegende Fehler habe und verantwortlich für die schwerste globale Finanzkrise seit Generationen sei. «Eine umfassende Reform ist erforderlich, um darauf zu reagieren - keine bescheidenen Reparaturen an den Rändern, sondern neue Spielregeln.»

Hedgefonds, Private-Equity-Fonds und Risikokapitalfonds müssen den Vorschlägen zufolge künftig bei der Börsenaufsicht angemeldet werden, wenn ihr Anlagevolumen eine bestimmte, noch festzulegende Grösse übersteigt. Das würde bedeuten, dass sie ihre Bücher den Regulierern offenlegen müssen.

Das in Hedgefonds weltweit gesammelte Kapital wird auf 1,5 Billionen Dollar geschätzt. Die Fonds arbeiten bisher meist ohne jegliche Regierungsaufsicht. Der massive Verkauf von Aktien und anderen Papieren durch Hedgefonds wurde im Herbst vergangenen Jahres als eine Ursache für die starken Ausschläge an den Börsen genannt.

Der Markt der Credit Default Swaps, eigentlich vorgesehen als Kreditversicherungen, wird weltweit mit etwa 60 Billionen Dollar angegeben. Ihr Wertverlust spielt eine prominente Rolle in der Finanzmarktkrise. Der Handel mit CDS und anderen Derivaten soll den US-Plänen zufolge erstmals staatlichen Regeln unterworfen werden.

Die internationale Regulierung der Finanzmärkte ist eines der wichtigsten Themen des G20-Gipfels am Mittwoch und Donnerstag kommender Woche in London. Die USA waren bislang zurückhaltend gegenüber Forderungen aus Europa, der Krise mit schärferen Regulierungen und Kontrollen zu begegnen. Der französische Premierminister Fillon erklärte aber am Dienstag, Obama habe sich nach langem Zögern nun doch der europäischen Position genähert.

(ap/sda/bers)

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A. Guant, Sunybeach

Verfasst am: 27.3.2009 16:04

Die grössten Geldwäscher

sind jene Staaten, welche die grössten... mehr

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