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International

In Tschechien sind die anderen schuld

Donnerstag, 26. März 2009, 12:59 Uhr

Topolanek kritisiert Kollegen

Der scheidende tschechische Ministerpräsident Mirek Topolanek hat Widerstände in den eigenen Reihen für das Scheitern seiner Regierung verantwortlich gemacht. Topolanek sprach von «einem Spiel», das seine Politiker-Kollegen gespielt hätten.

Topolanek an einer Pressekonferenz, greift sich an den Kopf.
Topolanek kritisiert seine eigenen Parteikollegen scharf. (reuters)

Namentlich nannte der konservative Politiker Staatspräsident Vaclav Klaus und den Prager Bürgermeister Pavel Bem, der als enger Vertrauter von Klaus gilt.

«Niemand kann die Rolle von Pavel Bem und Vaclav Klaus in diesem Spiel in Frage stellen», sagte Topolanek im tschechischen Fernsehen, wenige Stunden vor seiner offiziellen Demission. Im Streit um die Europapolitik hat der Euro-Skeptiker Klaus den Ehrenvorsitz von Topolaneks Demokratischer Bürgerpartei (ODS) niedergelegt.

Für das Misstrauensvotum am Dienstag war entscheidend, dass zwei Mitglieder der ODS mit der Opposition gestimmt haben. Nach Einreichung von Topolaneks Demission muss Klaus einen neuen Ministerpräsidenten ernennen.

(ap/fasc)

Kommentare aktiv...

O. toneatti, bern

Verfasst am: 26.3.2009 18:49

Hallo H.ü

Und wir armen, unschuldigen Schweizerlein haben... mehr

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H. Ü, Hinterhof

Verfasst am: 26.3.2009 14:44

Der Ostblock ...

kriegt wieder mal nichts auf die Reihe. Um es mit... mehr

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