International
Papst will Afrika in die Arme schliessen
Kondom-Gebrauch kritisiert
Papst Benedikt XVI. ist zum Auftakt seiner ersten Pastoralreise nach Afrika in Kamerun eingetroffen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche wurde auf dem Flughafen der Hauptstadt Jaunde von Mitgliedern der Regierung des westafrikanischen Staates empfangen. Am Freitag will der 81-Jährige nach Angola weiterreisen.
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Für sechs Tage wird Benedikt den Schwarzen Kontinent besuchen. In Kamerun soll Kirchliches im Vordergrund stehen. Hier will Benedikt das Arbeitspapier zur zweiten Afrika-Synode überreichen, die im Oktober in Rom geplant ist.
Das Oberhaupt der katholischen Kirche will dem von Armut, Krieg und Krankheiten geplagten Kontinent eine Botschaft der Hoffnung vermitteln. Mit der Reise wolle er symbolisch den gesamten afrikanischen Kontinent mit seinen Problemen, aber auch grossen Chancen «in die Arme schliessen», sagte er am Sonntag.
Auf dem Flug nach Kamerun äusserte sich Benedikt erstmals explizit zum Gebrauch von Kondomen. Er halte die Verteilung von Kondomen nicht für die richtige Antwort im Kampf gegen Aids, sagte er. Damit könne man das Problem nicht lösen. «Im Gegenteil, es vergrössert das Problem», fügte er hinzu.
Der Vatikan setzt sich im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit für sexuelle Enthaltsamkeit ein.
Angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise werde er um internationale Solidarität für Afrika bitten, kündigte der Papst an. Zwar könne die Kirche keine ökonomischen Lösungen bieten, aber sie könne geistliche und moralische Vorschläge machen. Die gegenwärtige Krise sei Folge eines Ethikdefizits in wirtschaftlichen Strukturen, sagte der Papst. Und hier könne die Kirche einen Beitrag leisten.
Afrika ist fruchtbares Terrain für die katholische Kirche. Ihre Anhängerschaft wächst dort so stark wie kaum irgendwo sonst; fast 20 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken. An Chancen, aber auch an Problemen mangelt es nicht.
Der Papst dürfte sie bei seinen Treffen mit Bischöfen, mit Vertretern der muslimischen Gemeinschaft, des Gesundheitswesens und von Frauenrechtsorganisationen in Yaoundé und Luanda zur Sprache bringen. Auch Gespräche mit Politikern sind geplant.
Sowohl Kamerun als auch Angola sehen sich dem Vorwurf ausgesetzt, dass sich eine korrupte Elite an den Erdöleinnahmen bereichert, während die Bevölkerung verarmt.
In seiner Ansprache am Sonntag verwies Benedikt VXI. auf Afrikas «tausendfache Verschiedenheit und tiefreligiöse Seele, seine alten Kulturen und seinen schwierigen Weg der Entwicklung und Aussöhnung, seine schwerwiegenden Probleme, schmerzhaften Wunden und enormen Möglichkeiten und Hoffnungen».
Eine Botschaft des Friedens wolle er mitbringen und die Katholiken in ihrem Glauben stärken, kündigte er an. Er denke an «die Opfer von Hunger, Krankheit, Ungerechtigkeit, Bruderzwist und jeder Form der Gewalt», die Kinder und Erwachsene treffe und auch Missionare und Helfer nicht verschonen.
Am Freitag wird Benedikt dann in das von 27 Jahren Bürgerkrieg gezeichnete Angola weiterreisen. Dort will er seine Botschaft von Frieden und Versöhnung besonders eindringlich verkünden, als eine an alle Welt gerichtete Stellungnahme zur Zukunft des Kontinents Afrika.
Auf dem Plan stehen sowohl ein Treffen mit der Jugend im Stadion von Luanda, der Hauptstadt Angolas, als auch mit Frauengruppen sowie Kranken und Behinderten. Am kommenden Montag wird der Papst in Italien zurückerwartet.
(sda/ap/halp/hesa/godc)
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T. Oblerone, Vatikan
Verfasst am: 18.3.2009 14:07
Giftpapst
Mehr gibts nicht zu sagen...
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F. Nanni, Schagen, SA
Verfasst am: 18.3.2009 8:03
Oder...????
... hat der Papst die Absicht, einen Beitrag... mehr
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F. Nanni, Schagen, SA
Verfasst am: 18.3.2009 7:58
Massenmord!!!
..Die Mehrheit der Menschen auf dem afrikanischen... mehr
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