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International

Sudan beschlagnahmt UNO-Besitz

Montag, 9. März 2009, 20:47 Uhr

7000 Helfer von Ausweisung betroffen

Im Zuge der Ausweisung von 13 grossen humanitären Hilfsorganisationen aus dem Sudan sind auch Besitztümer der Vereinten Nationen beschlagnahmt worden. Neben Fahrzeugen und Computern mit wichtigen Daten wurden auch Nahrungsmittel konfisziert, sagte UNO- Nothilfekoordinator John Holmes in New York.

Ein dunkelhäutiger Mann hält an Transparent in die Höhe.
Viele Sudanesen hatten an die Wahl des neuen US-Präsidenten Hoffnungen für ihr eigenes Land geknüpft - bisher ohne Erfolg. (reuters)

Mitarbeiter von internationalen Organisationen seien eingeschüchtert worden. 85 Hilfsorganisationen hätten weiterhin die Erlaubnis, im Sudan zu operieren, erklärte Holmes weiter.

Trotzdem seien rund 50 Prozent der ursprünglich 14'000 Mitarbeiter von der Ausweisung betroffen. Vor allem in Bereichen wie Wasser, sanitäre Einrichtungen, medizinische Versorgung und Nahrungsmittel seien dadurch Lücken entstanden, die schwer zu füllen seien.

Die Vereinten Nationen versuchten alles, um diese Entscheidung wieder rückgängig zu machen. «Wir sind in Kontakt mit der Regierung von Sudan», so Holmes.

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat sich am Wochenende mit mehreren Interessensvertretern telefonisch in Verbindung gesetzt, wie seine Sprecherin Marie Okabe vor Journalisten sagte. Der UNO-Chef wolle eine «humanitäre Katastrophe» in der westsudanesischen Krisenregion Darfur unter allen Umständen vermeiden.

Mit dem sudanesischen Präsidenten Omar al-Baschir, gegen den seit der vergangenen Woche ein internationaler Haftbefehl vorliegt, hat der UNO-Chef noch nicht gesprochen. Ban werde das jedoch «im richtigen Augenblick» in Erwägung ziehen, sagte Holmes.

(agenturen/halp)

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J. Simon, erlach

Verfasst am: 10.3.2009 9:40

`pervers` (2)

sie tun auch nur das, was die Europärer schon... mehr

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J. Simon, erlach

Verfasst am: 10.3.2009 9:38

`pervers`

So pervers sich der Omar al-Baschir sich... mehr

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