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International

Obama will raus aus Afghanistan

Samstag, 28. Februar 2009, 3:49 Uhr, Aktualisiert 03:56 Uhr

Lange US-Militärpräsenz ausgeschlossen

Trotz ihrer Pläne für eine Truppenaufstockung in Afghanistan sind die USA nach den Worten von Präsident Barack Obama nicht an einer «langfristigen Militärpräsenz» am Hindukusch interessiert. Dies müsse Washington den Menschen in Afghanistan klarmachen, sagte Obama. Er wird seinen australischen Amtskollegen aber auffordern, seine Truppen in Afghanistan aufzustocken, berichten Medien.

Ein US-Soldat liegt auf dem Boden mit dem Gewehr im Anschlag.
So «rasch wie möglich» sollen die US-Truppen aus Afghanistan abgezogen werden, betont der neue US-Präsident. (reuters)

Einen Zeitplan für den US-Truppenabzug wollte Obama am Freitag im öffentlichen Fernsehsender PBS nicht nennen: «Solange wir keine klare Strategie haben, werden wir keine klare Abzugs-Strategie haben.»

Sein Ziel sei es, die US-Truppen «so rasch wie möglich heimzuholen», ohne eine Situation zu hinterlassen, die neue Terroranschläge gegen die USA ermögliche.

Hauptgrund für den US-Einsatz in der Region sei die Sicherheit der US-Bürger, sagte Obama. Das amerikanische Engagement dürfe sich dafür aber nicht allein in militärischen Aktionen erschöpfen.

Obama will den internationalen Einsatz in der Region einer strategischen Prüfung unterziehen. Bis zum NATO-Gipfel Anfang April will das Weisse Haus eine grundlegend überarbeitete Strategie vorlegen, zu der auch eine deutliche Verstärkung des US- Truppenkontingents gehört.

US-Präsident Barack Obama wird den australischen Ministerpräsidenten Kevin Rudd beim ersten gemeinsamen Treffen nach Ansicht von Analysten auffordern, die australischen Truppen in Afghanistan aufzustocken.

Eine solche Bitte werde Rudd stark unter Druck setzen, sagte der Verteidigungsexperte Hugh White von der Australian National University.

Zum einen habe Rudd mehrfach versprochen, keine weiteren Soldaten nach Afghanistan zu entsenden, solange die europäischen Länder nicht ebenfalls ihre Truppenstärke erhöhten, sagte White.

Zum anderen habe er aber auch zugesagt, jede Anfrage der Regierung Obama zu prüfen.

Rudd trifft am 24. März in Washington als dritter ausländischer Regierungschef seit Obamas Amtsantritt mit dem US-Präsidenten zusammen. Australien hat derzeit 1000 Soldaten in Afghanistan stationiert.

(sda/afp/halp)

Kommentare aktiv...

W. Wieser, St. Augustine

Verfasst am: 1.3.2009 1:52

Keine Angst

Unser Motto ist, "Serving the children of... mehr

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B. Scheidegger, Bern

Verfasst am: 28.2.2009 21:13

W.Wieser

Da ist er ja wieder! Hallo Waltie, Interessant... mehr

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W. Wieser, St. Augustine

Verfasst am: 28.2.2009 15:29

Mehr warme Luft.

Es ist schon erstaunlich wie man hier jeden Furz... mehr

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