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International

Afghanistan bleibt Opium-Hölle Nr.1

Samstag, 28. Februar 2009, 1:18 Uhr

Report: Drogenhandel finanziert Rebellen

Afghanistan bleibt der weltgrösste Produzent von Opium-Mohn, dem Grundstoff zur Heroin-Herstellung, obwohl der Opiumanbau im vergangenen Jahr um 19 Prozent gesunken ist. Das stellt das US-Aussenministerium in seinem Jahresbericht über den weltweiten Drogenhandel fest.

Ein Soldat berührt eine Mohnblume auf einem Feld.
Die Mohnfelder Afghanistans bleiben das finanzielle Reservoire für aufständische Gruppen - westliche Soldaten (wie hier ein Kanadier) sind oftmals machtlos. (reuters)

Trotz des Rückgangs des Mohnanbaus seien besonders in den südlichen Provinzen nahe Pakistan und dem Iran wenige Fortschritte bei der Drogenbekämpfung erzielt worden, heisst es in Report.

«Die Verbindung zwischen dem Mohnanbau, dem daraus resultierenden Drogenhandel und der Finanzierung von aufständischen Gruppen wurde im Jahr 2008 sichtbarer,» heisst es in dem Bericht weiter.

Der Report kritisiert insbesondere auch Burma und die südamerikanischen Länder Bolivien und Venezuela für ihr Versagen in der Bekämpfung des internationalen Drogenhandels. Die drei Länder hätten dabei im vergangenen Jahr «nachweislich versagt».

Venezuela habe sich zu einer «bedeutenden Handelsroute» für die Drogenmärkte in Amerika und Europa entwickelt, während Burma nach wie vor die grösste Quelle von Methamphetamin-Pillen in Asien sei.

Das US-Aussenministerium listet insgesamt namentlich 20 Nationen als weltweite Zentren der Herstellung oder des Transits von verbotenen Drogen auf: Afghanistan, Bahamas, Bolivien, Brasilien, Burma, Kolumbien, die Dominikanische Republik, Ecuador, Guatemala, Haiti, Indien, Jamaika, Laos, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Panama, Paraguay, Peru und Venezuela.

(sda/halp)

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P. Donner, Esslingen

Verfasst am: 28.2.2009 9:58

Was heißt da

Opium-Hölle? Ohne dieses Zeug hätte ich... mehr

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