International
Afghanistan bleibt Opium-Hölle Nr.1
Report: Drogenhandel finanziert Rebellen
Afghanistan bleibt der weltgrösste Produzent von Opium-Mohn, dem Grundstoff zur Heroin-Herstellung, obwohl der Opiumanbau im vergangenen Jahr um 19 Prozent gesunken ist. Das stellt das US-Aussenministerium in seinem Jahresbericht über den weltweiten Drogenhandel fest.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Trotz des Rückgangs des Mohnanbaus seien besonders in den südlichen Provinzen nahe Pakistan und dem Iran wenige Fortschritte bei der Drogenbekämpfung erzielt worden, heisst es in Report.
«Die Verbindung zwischen dem Mohnanbau, dem daraus resultierenden Drogenhandel und der Finanzierung von aufständischen Gruppen wurde im Jahr 2008 sichtbarer,» heisst es in dem Bericht weiter.
Der Report kritisiert insbesondere auch Burma und die südamerikanischen Länder Bolivien und Venezuela für ihr Versagen in der Bekämpfung des internationalen Drogenhandels. Die drei Länder hätten dabei im vergangenen Jahr «nachweislich versagt».
Venezuela habe sich zu einer «bedeutenden Handelsroute» für die Drogenmärkte in Amerika und Europa entwickelt, während Burma nach wie vor die grösste Quelle von Methamphetamin-Pillen in Asien sei.
Das US-Aussenministerium listet insgesamt namentlich 20 Nationen als weltweite Zentren der Herstellung oder des Transits von verbotenen Drogen auf: Afghanistan, Bahamas, Bolivien, Brasilien, Burma, Kolumbien, die Dominikanische Republik, Ecuador, Guatemala, Haiti, Indien, Jamaika, Laos, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Panama, Paraguay, Peru und Venezuela.
(sda/halp)
Meldungen im Tagesverlauf
- «Oranje» und Co. noch nicht in EURO-Form
- Opfer bei abgestürztem Kleinflugzeug in Deutschland sind vermutlich Schweizer
- Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
- Tunesischer Präsident will Potentatengelder zurück
- Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
- Miami Heat legen im Conference-Final vor
- Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Shaqiri erneut «Spieler des Jahres»
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor den USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien


Computervirus «Flame» gilt als neue Cyber-Waffe
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
Opfer bei abgestürztem Kleinflugzeug in Deutschland sind vermutlich Schweizer
Tote bei Protest gegen Schweizer Xstrata
Tunesischer Präsident will Potentatengelder zurück
Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
Levrat lehnt Steuerabkommen ab
Facebook-Foto verleitet Räuber zu Überfall
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe






















P. Donner, Esslingen
Verfasst am: 28.2.2009 9:58
Was heißt da
Opium-Hölle? Ohne dieses Zeug hätte ich... mehr
Zustimmen — 1 Leser ist auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten